KARNEVAL

Arme Karnevalsmäuse bleiben wehrlos

ls; 12.02.2026, 11:11 Uhr
Fotos: Leif Schmittgen --- Trotz Zöllen und Bestechungsversuchen: Anne Loth (li.) musste den Schlüssel der Macht schließlich abgeben.
KARNEVAL

Arme Karnevalsmäuse bleiben wehrlos

ls; 12.02.2026, 11:11 Uhr
Wipperfürth - Die Jecken übernehmen bis Aschermittwoch die Macht im Rathaus.

Die Jecken sind los: Ab 10:11 Uhr gab es kein Halten und die närrische Festung fiel schließlich nach heftigem Widerstand der 30 Stadtsoldaten samt lautstarker Unterstützung vom Musikverein Dohrgaul. Die Übermacht der jecken Invasoren war einfach zu groß. „Wipperfürth ist arm wie eine Kirchenmaus und ihr kommt nur gegen Zahlung von Zöllen ins Rathaus“, hatte Bürgermeisterin Anne Loth während des traditionellen Wortgefechts vom Balkon gen Narrenzunft-Präsident Lars Eschbach gerufen. „Ihr feiert doch 260 Tage im Jahr. Da könnt ihr doch mal fünf Tage verzichten“, erwiderte Eschbach, ehe er das Dreigestirn Prinz Lucca, Bauer Benjamin und Prinzessin Johanna und die Hanse-Husaren zur Stürmung der Rathaustreppe schickte.

 

 

Die „Zölle“ bezahlten sie in Form von Bützchen und Kamelle, ehe sie der Bürgermeisterin den Schlüssel am Eingang nach kurzer, aber heftiger Gegenwehr abnahmen. Bis zum Aschermittwoch halten sie nun das Zepter der Macht in der Hand. Derzeit wird im Rathaus getreu dem diesjährigen Motto „Karnevalsmäuse“ kräftig weitergefeiert, ehe sich der Tross später in das Festzelt auf dem Marktplatz verlagert.

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