KULTUR
Musikalischer Genuss und soziales Engagement
Wiehl – Mit dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Iseringhausen hatten die drei Lionsclubs Oberberg, Gummersbach Aggertal und Gummersbach zu einem Charity-Konzert unter dem Titel „Around the world of music“ in die Wiehltalhalle eingeladen, dessen Einnahmen gleich für drei gute Zwecke verwendet werden.
Von Vera Marzinski
Die drei im Oberbergischen Kreis agierenden Lions Clubs Oberberg, Gummersbach Aggertal und Gummersbach veranstalten am vergangenen Samstag gemeinsam ein Konzert unter dem Titel „Around the world of music“. Gleich zu Beginn durften sich der Verein Lebensfarben, Caya – Come as you are und der Verein „Chancen Leben geben“ über je einen Spendenscheck von 11.504,70 Euro aus der Adventskalender-Aktion 2025 freuen. Viel Freude verbreitete auch das anschließende Programm des Musikzuges.
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[Im Rahmen des Charity Konzerts mit dem Musikzug Iseringhausen in der Wiehltalhalle überreichten die Lions Clubs Oberberg, Gummersbach und Gummersbach Aggertal den Erlös aus dem Adventskalender Verkauf 2025 an die Spendenempfänger.]
Unter der Leitung von Dirigent Matthias Reissner präsentierten die rund 65 Musikerinnen und Musiker zwischen 14 und 66 Jahren Stücke vom tschechischen Marsch „Textilaku“ aus der Feder von Karol Padivy bis „Flight of the silverbird“ von Thomas Bergersen. Dazwischen eine breitgefächerte Auswahl an Musik und eine unterhaltsame Moderation von Marco Kieserling, der die Titel sowie auch die Solisten ansagte. So spielte Marcel Westerhof zu „Review“ auf seinem Flügelhorn den Solopart und bei „Englishman in New York“ begeisterte Stefan Schneider auf dem Sopran-Saxophon. Doch nicht nur Instrumentales wurde geboten.
Zu „Pop Hits der 80er“ kamen schon im ersten Teil Patricia Grebe und Felix Viedenz auf die Bühne. Nach der Pause dann ein „Always remember us this way“ von Patricia Grebe, besonders schön das „Pompeii“ mit Felix Viedenz und Emma Bender. Das der Musikzug mit Leidenschaft für die Blasmusik agiert, zeigte sich durch das Programm des ganzen Abends. Aus der einst kleinen Dorfkapelle, die vor über 135 Jahren gegründet wurde, hat sich ein moderner, vielseitiger Klangkörper entwickelt, der hervorragend klingt und in Wiehl mit auf eine Reise durch die Welt der Musik nahm – durch die verschiedensten Länder, Kulturen und auch Musikstile. Ob Filmmusik, Pop-Hits oder Marschmusik: alles mit äußerster Präzision und erstklassigem Zusammenspiel.
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[Sandra Strunk (li.) und Hildegard Kramer erzählten an ihrem Infotisch über den Therapiestall Gummersbach, der pferdgestützte Pädagogik, Physiotherapie, Psychotherapie und Westernreitunterricht mit erfahrenen Pferden und Trainern bietet und ein Drittel aus dem Erlös des Charity-Konzertes erhalten wird.]
Einen schwungvollen Abend voller Musik, Begegnungen und dem guten Gefühl, gemeinsam etwas Sinnvolles zu bewirken erlebten die Gäste in der Wiehltalhalle. Hier habe er schon viele unvergessliche Abende erlebt, so Schirmherr Bürgermeister Ulrich Stücker in seinem Grußwort zum Benefizkonzert. Und er war sicher, dass auch dieser Abend unvergesslich werde. Die gelebte Solidarität anderen Menschen zu helfen und sie zu unterstützen, sei wichtig, so Stücker. „Entscheidend ist der gesellschaftliche Zusammenhalt mit Blick auf die Zukunft“.
Der Lions-Leitgedanke „we serve“, sei nicht nur ein Motto, sondern gelebte Haltung. So können sich gleich drei Einrichtungen nach dem musikalischen Abend über Spenden freuen: Zum einen die oberbergische Kinder Heimat, eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe im Zentrum von Gummersbach, die dem diakonischen Werk der evangelischen Kirche im Rheinland angeschlossen ist. Des Weiteren die Alzheimer Gesellschaft im Bergischen Land, die Menschen mit Demenzerkrankungen und deren Angehörige zu allen Fragen rund um das Thema Demenz berät. Und als Drittes der Therapiestall Gummersbach, der seit Februar 2025 idyllisch gelegen auf der Reitanlage im Wald oberhalb von Hülsenbusch liegt. So konnte der Abend musikalischen Genuss und soziales Engagement verbinden.
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