LINDLAR
Vom Kalten Krieg zum Straußen-Büffet
Lindlar - Dorfgemeinschaft Schmitzhöhe feiert im Ahrtal eine gelungene Reise-Premiere.
Ein Bunkersystem aus der Zeit des Kalten Krieges, bewegende Erinnerungen an die Ahr-Flut und ein geselliger Ausklang auf der Straußenfarm: Die erste Kultur- und Bildungsreise der „Dorfgemeinschaft Schmitzhöhe“ bot 44 Teilnehmerinnen und Teilnehmern laut einer Meldung des Vereins ein dichtes und emotionales Programm.
Erster Reisestopp war der ehemalige Regierungsbunker in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Bei einer Führung durch die unterirdische Dokumentationsstätte tauchten die Vereinsmitglieder tief in die Geheimnisse und Spannungen des Kalten Krieges ein. Anschließend ging es ins Flutmuseum, wo die Dorfgemeinschaft das Ausmaß der Hochwasserkatastrophe im Sommer 2021 verdeutlicht bekam.
Nach einer Pause in den historischen Gassen von Ahrweiler steuerte die Gruppe Remagen an. Auf der dortigen Straußenfarm klang der Tag bei einem reichhaltigen Büffet in entspannter Atmosphäre aus, bevor es zurück in die Heimat ging. Den endgültigen Schlusspunkt setzte ein gemütlicher Schlummertrunk im Schmitzhöher Dorfgemeinschaftsraum, Ideen für die Reise im kommenden Jahr inklusive.
„Der Mix aus Zeitgeschichte, Gedenken vor Ort und viel Raum für persönliche Gespräche hat den Nerv aller Generationen getroffen“, bilanzierten der 1. Vorsitzende Erich Wester und Vorstandsmitglied Klaus Over. „Die riesige Resonanz zeigt, wie stark der Zusammenhalt in unserem Dorf ist. Genau dieses gelebte Miteinander wollen wir weiter fördern.“
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