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Tragischer Unfall: Pfarrer aus dem Oberbergischen stirbt bei Wanderung

Red; 13.10.2026, 15:05 Uhr
Symbolfoto: NoName_13 from Pixabay
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Tragischer Unfall: Pfarrer aus dem Oberbergischen stirbt bei Wanderung

Red; 13.10.2026, 15:05 Uhr
Oberberg – Die Kirchengemeinde trauert um Christoph Schierbaum, der bei einem Bergunfall in Südtirol ums Leben kam.

Der langjährige Krankenhaus-Seelsorger in Engelskirchen, Christoph Schierbaum (71), ist bei einem Unglück in den Südtiroler Bergen ums Leben gekommen. Das machte Kreisdechant Christopher Bersch über die Sozialen Medien öffentlich. Freunde und Weggefährten seien erschüttert über den unerwarteten Verlust. „In unseren Gedanken und Gebeten sind wir bei seinen Geschwistern und der ganzen Familie“, schreibt Bersch. In allen Sonntagsmessen von St. Franziskus Oberberg-Mitte habe man für ihn gebetet. Schierbaum war lange Zeit in Wiehl und Bielstein tätig und zuletzt von 2007 bis 2025 Krankenhausseelsorger im St. Josef Krankenhaus in Engelskirchen.

 

Laut einem Bericht des Merkur hat sich der tragische Unfall bereits am 5. Oktober ereignet. Demnach war Schierbaum allein im Urlaub in Südtirol unterwegs, als er auf dem Wanderweg Nr. 140 zwischen St. Gertraud und dem Weißbrunnsee im Ultental gegen 14:30 Uhr rund fünf Meter in die Tiefe abstürzte. Eine deutsche Familie entdeckte ihn erst Stunden später. Die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Pfarrers feststellen.

 

Zum genauen Unfallhergang gibt es widersprüchliche Angaben. Wie Südtirol News berichtet, könnte der Geistliche auf nassen Steinen ausgerutscht sein, nachdem es kurz zuvor geregnet hatte. Der italienische Rundfunk Rai brachte dagegen einen möglichen Schwächeanfall als Ursache des Absturzes ins Spiel. Offizielle Ermittlungsergebnisse lagen laut Merkur zunächst nicht vor. Der Wanderweg gilt zwar grundsätzlich als wenig anspruchsvoll, ein Teilabschnitt ist derzeit jedoch wegen Bauarbeiten gesperrt.

 

Entdeckt wurde der Verunglückte erst etwa zwei Stunden nach dem Unfall von einer deutschen Familie, die auf demselben Weg unterwegs war. Trotz eines sofort abgesetzten Notrufs kam jede Hilfe zu spät. Der Notarzt des Rettungshubschraubers Pelikan 1 konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Laut dem italienischen Portal stol.it stand die Familie unter Schock und musste von Einsatzkräften ins Tal begleitet werden. Die Bergrettung Ulten barg die Leiche mit einer Gebirgstrage und überführte sie in die Leichenkapelle von St. Walburg.

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