LOKALMIX

„Umzug“ für Floh: Von Wiehl nach Wipperfürth

Red; 29.09.2026, 16:33 Uhr
Foto: Martina Müsch --- Rothirsch Floh im neuen Gatter.
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„Umzug“ für Floh: Von Wiehl nach Wipperfürth

Red; 29.09.2026, 16:33 Uhr
Wiehl – Nach zwei Jahren im Wildpark Wiehl ist das einstige Flaschenkalb nach Wipperfürth umgesiedelt worden.

Zwei Jahre stand das Flaschenkalb Floh stets an der Seite der Wildpark Mitarbeiter. Ob beim Einlagern von Kastanien, bei Zaunreparaturen oder einfach beim Füttern. Letztes Jahr hat er die Brunftzeit als sogenannter Spießer schadlos überstanden. In diesem Jahr schob er laut einer Mitteilung der Freizeit- und Sportstätten Wiehl sein zweites Geweih und hat ordentlich an Selbstbewusstsein zugelegt. Doch da sich die Brunft des Rotwildes bereits mit zaghaftem Röhren des Platzhirschen Max ankündigte und dieser keinen Beihirsch duldet, sorgten sich die Verantwortlichen, dass auf Flohs Schutzengel dieses Mal kein Verlass sein könnte.

 

Durch den unermüdlichen Einsatz der Tierretterin Martina Müsch aus Dormagen wurde an nur einem Tag ein neues zu Hause für Floh in Wipperfürth gefunden. Sie hatte einen Beitrag aus dem Wildpark Wiehl gesehen, der am 17. September vom WDR ausgestrahlt worden ist. Nur zwei Tage nach der Sendung konnten Floh und ein weiteres weibliches Rotwild im Park betäubt werden, um dann die Reise in den oberbergischen Norden anzutreten. Dort leben sie nun zunächst mit einem großen Damwild-Rudel zusammen, bis mit weiterem eingegliedertem Rotwild – und Floh als Platzhirsch – ein neues Rudel aufgebaut werden soll.

 

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Ranger Michael Schweers dankte allen, die bei der Aktion mitgewirkt haben. So war es auch für alle Beteiligten selbstverständlich, sich bei einem Besuch in Wipperfürth davon zu überzeugen, dass es ihrem Schützling Floh dort gut geht.

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