LOKALMIX

Arbeitslosenzahlen mit minimalem Anstieg

pn; 29.07.2021, 11:30 Uhr
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Arbeitslosenzahlen mit minimalem Anstieg

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pn; 29.07.2021, 11:30 Uhr
Oberberg – Positiver Trend auf dem Ausbildungsmarkt - Leichter Rückgang der offenen Stellen - Zahl der Langzeitarbeitlosen hat zugenommen.

Die Zahl der Arbeitslosen im Oberbergischen Kreis ist im Juli minimal auf 8.277 gestiegen – das sind sieben Arbeitslose (+ 0,1 Prozent) mehr als vor einem Monat, aber 1.574 (16 Prozent) weniger als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stagniert damit bei 5,5 Prozent – im Vorjahr lag sie noch bei 6,5 Prozent. Die Arbeitergeber in der Region meldeten der Agentur für Arbeit und Jobcenter 786 Stellen. Das sind 26 weniger als im Vormonat, aber 350 mehr als vor zwölf Monaten. Derzeit sind 2.693 freie Arbeitsstellen im Kreis gemeldet.

 

Im Oberbergischen Kreis hält sich mit je 1.350 die Zahl der neuen Arbeitslosmeldungen und der Abmeldungen ganz genau die Waage“, berichtet Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach. Von den drei Gebieten der Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach verzeichnet das Oberbergische damit den geringsten Zuwachs an Arbeitslosenzahlen im Juli. Einen Anstieg gibt es aber beim Bestand der Langzeitarbeitslosen.

 

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Trotz der leicht rückläufigen Zahlen blickt Jordy positiv gestimmt in die kommenden Monate: „Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegen wir nach wie vor deutlich unter den Werten vom Juli 2020 und hoffen daher auf eine Besserung der Zahlen ab August. Noch ein Grund zum Optimismus: Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist weiterhin hoch und im Vergleich zum Vormonat nochmals gestiegen.“

 

Im Juni wurden im Oberbergischen insgesamt 17 Anzeigen auf Kurzarbeitergeld für 60 Personen bearbeitet. Die Daten für die tatsächlich erfolgte Kurzarbeit erfordern laut Arbeitsagentur eine Wartezeit von sechs Monaten. Im Januar haben insgesamt 1.426 Betriebe für 9.999 Arbeitnehmer Kurzarbeitergeld beantragt. Die am stärksten betroffenen Wirtschaftsabschnitte waren Gastgewerbe sowie Dienstleister. Im gesamtem Agenturgebiet betrug die Kurzarbeiterquote für den Januar 7,8 Prozent.

 

Auf dem Ausbildungsmarkt setzt sich die positive Entwicklung der Vormonate fort. 1.494 Jugendliche haben sich seit dem Oktober 2020 an die Berufsberatung gewandt, um einen Ausbildungsplatz zu finden. 368 junge Menschen sind davon aktuell noch unversorgt – 118 weniger (- 24,3 Prozent) weniger als noch vor einem Jahr. Von den derzeit 1.653 gemeldeten Ausbildungsstellen sind momentan 642 unbesetzt. Im Vergleich zum Vorjahr wurden 48 Ausbildungsstellen mehr gemeldet. „Wie bereits im Vormonat können wir auch diesen Monat einen Anstieg der Zahl der Bewerber sowie der Ausbildungsstellen vermelden“, sagt Nicole Jordy, die für unversorgte Bewerber gute Chancen sieht, ins Ausbildungsjahr 2021 zu starten. Eine gute Möglichkeit sei unter anderem die digitale Ausbildungsmesse am 24. August.

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