LOKALMIX
Aus der "Hauderei" wird der "Döörper Treff"
Waldbröl - Nach dem Ende des genossenschaftlichen Cafés Ende April übernimmt nun offiziell der Verein zur Förderung des kulturellen Lebens in Waldbröl.
Nach dem Ende und der Insolvenz des genossenschaftlichen Cafés „Hauderei“ Ende April übernimmt nun offiziell der Verein zur Förderung des kulturellen Lebens in Waldbröl die Verantwortung für die Räumlichkeiten in der Marktstadt. Dies hat der Verein mitgeteilt. Das klare Ziel: den Ort als Zentrum für Begegnung, Austausch und Kultur zu bewahren. "Der Raum, der vielen Bürgern als Treffpunkt am Herzen liegt, soll auch in Zukunft nichts an seiner Bedeutung verlieren", heißt es weiter. Man wolle "eine offene Plattform für die Gemeinschaft" bieten. Geplant seien diverse Formate, von kulturellen Veranstaltungen bis hin zu geselligen Abenden, die das soziale Leben in Waldbröl aktiv mitgestalten und stärken sollen.
Die jüngste Mitgliederversammlung habe die Weichen für die Zukunft gestellt: Der Ort trägt nun offiziell den Namen „Döörper Treff“. Diese Namensgebung sei ein bewusstes Zeichen, um die lokale Identität und das historische Erbe der Marktstadt Waldbröl zu würdigen und gleichzeitig "einen frischen, einladenden Charakter" zu unterstreichen.
Ein Angebot des "Döörper Treffs": Alle 14 Tage zum Vieh- und Krammarkts möchte der Verein belegte Brötchen ab 7:30 Uhr anbieten, ab 11 Uhr gibt es dann die "legendäre Marktsuppe von Günter".
Der Verein werde von einem engagierten Team geleitet. Erster Vorsitzender ist Wolfgang Joost, zweiter Vorsitzender ist Jochen Gran. Ergänzt wird der Vorstand von Kassierer/Schatzmeister Frank Starosta, Schriftführer Patrick Mielke und den Beisitzern Iris Knabe und Michael Korbach.
Die "Hauderei" war 2023 als Genossenschaftsprojekt angetreten, man war aber bald an die Grenzen dieses Modells gestoßen. Im März musste ein Insolvenzantrag gestellt werden, Ende April wurde der Betrieb schließlich eingestellt (OA berichtete).