LOKALMIX

Aus linear wird zirkulär

Red; 22.06.2022, 17:08 Uhr
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Aus linear wird zirkulär

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Red; 22.06.2022, 17:08 Uhr
Oberberg - Bergischer Abfallwirtschaftsverband, AVEA und RELOGA veröffentlichen Nachhaltigkeitsspektrum.

Mit ihrem ersten Nachhaltigkeitsspektrum „linear wird zirkulär – Zukunft Kreislaufwirtschaft“ haben der Bergische Abfallwirtschaftsverband (BAV), die AVEA Unternehmensgruppe sowie die Firma RELOGA einen Überblick über Arbeitsbereiche und Zuständigkeiten, Akteure und Kooperationen sowie Erfolgsbeispiele und Ziele einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft veröffentlicht.

 

Auf rund 300 Seiten stellen der BAV als Verband mit dem Projekt :metabolon sowie die Beteiligungsunternehmen umfassend und differenziert dar, dass die Leitgedanken der Nachhaltigkeit in den mittlerweile sehr vielfältigen Aktivitäten einen Baustein darstellen, die nicht mehr wegzudenken sind. Im unternehmerischen Handeln, in projektorientierten Aktivitäten und auch in der Unternehmenskultur sind diese Gedanken fest verankert.

 

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„Mit Blickrichtung zum Anfang der bestehenden Produkt- und Stoffkreisläufe war uns klar, dass es anders gehen muss“, sagt Monika Lichtinghagen-Wirths Geschäftsführerin des Bergischen Abfallwirtschaftsverbandes. Das Vermeiden von Abfällen und damit auch des in ihnen steckenden Ressourcen- und Energieeinsatzes sei zum Ziel geworden. „Ebenso die umfängliche Schonung der endlichen, natürlichen Rohstoffe, aber auch ein bestmögliches Recycling der sich bereits in den Entsorgungssystemen befindenden Reststoffe“, so Lichtinghagen-Wirths weiter.

 

Die Veröffentlichung zeige die stetige Entwicklung der Abfallwirtschaft vom linearen zum zirkulären System. Damit werde deutlich, dass sich der Bergische Abfallwirtschaftsverband und seine Beteiligungen konsequent an der Umsetzung der 17 offiziellen UNESCO-Nachhaltigkeitsziele orientiere, um die zirkuläre Wertschöpfung voranzutreiben. Dieser kontinuierliche Prozess soll auch in Zukunft fortgesetzt werden, so dass der Wandel von einer reinen Abfallwirtschaft hin zu einer zirkulären Kreislaufwirtschaft und der damit verbundenen Ressourcenschonung gemeinsam realisiert werden kann.

 

Jochen Hagt, Landrat des Oberbergischen Kreises und Verbandsvorsteher des BAV, ergänzt: „Wir müssen uns dringend noch mehr mit dem Erhalt unserer lebenswerten Welt speziell auch für die nachfolgenden Generationen auseinandersetzen.“ Die Grenzen des Lebenssystems seien ausgereizt – nicht nur im Hinblick auf die Ausbeutung der natürlichen Rohstoffe. „Ressourceneffizienz und –suffizienz liegen nah beieinander und können gerade im Sinne einer zukunftsweisenden Kreislaufwirtschaft dazu beitragen, die großen Herausforderungen, vor denen wir unmittelbar stehen, zu bewältigen“, so Hagt.

 

Das Nachhaltigkeitsspektrum ist auf der Homepage des BAV verfügbar.

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