LOKALMIX
Auszeichnung für Bauprojekt auf dem Bernberg
Gummersbach - 25 Bauwerke in Nordrhein-Westfalen wurden mit dem Landespreis für Architektur ausgezeichnet - Preisverleihung fand im Düsseldorfer Kunstmuseum K21 statt.
Für die umgestaltete Nord-Süd-Achse auf dem Bernberg haben sich die Architekten des Büros Greenbox Landschaftsarchitekten und die Stadt Gummersbach über einen weiteren Preis freuen dürfen. Nachdem es für das Projekt "Neue Spielräume für die soziale Stadt Bernberg in Gummersbach" schon 2022 den NRW-Landschaftsarchitekturpreis gab, wurde es nun auch durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet zusammen mit 24 weiteren "vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen". Die festliche Preisverleihung fand im Düsseldorfer Kunstmuseum K21 statt.
Auch Gummersbacher Vertreter waren in Düsseldorf, wo sie den Preis aus den Händen von Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, und Ernst Uhing, Präsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, entgegennehmen durften. „Der Preis zeigt vor allem auch eines: Bauen ist mehr, als Steine aufeinanderzusetzen – Bauen ist Kultur. Ich gratuliere allen Preisträgerinnen und Preisträgern sehr herzlich“, sagte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung, laut einer Mitteilung. Institutionen der Öffentlichen Hand komme eine besondere Verantwortung als Auftraggeberseite zu, so die NRW-Bauministerin.
Das Projekt auf dem Bernberg wurde zwar vor bereits drei Jahren fertiggestellt. Die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen“ wird aber nur alle fünf Jahre durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen an die besten Bauwerke und Objekte der jeweiligen Periode vergeben - dieses Jahr zum zehnten Mal. Insgesamt 25 neue oder erneuerte Gebäude und Freiraumgestaltungen aus ganz Nordrhein-Westfalen erhielten die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2025“.
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[Foto: Nikolai Benner.]
In der Jurybegründung zur Auszeichnung für das Gummersbacher Projekt heißt es, dass die Gestaltung den Stadtteil „wie ein grünes Rückgrat" von Norden nach Süden durchziehe. "Es verleiht dem in die Jahre gekommenen Umfeld neue Orientierung und schafft eine Abfolge vielfältig nutz-
barer Freiräume für die Anwohnerschaft. Die Kaskade aus Gärten, Spielflächen und Plätzen wird durch einen mäandrierenden Weg zusammengehalten, der zum Flanieren einlädt." Besonders hervorzuheben sei der partizipative Charakter des Projektes, "der zu einer sehr hohen Akzeptanz des Freiraums bei den Anwohnern geführt und die Identität des Ortes spürbar gestärkt hat". Das freiräumliche Konzept sei generationenübergreifend angelegt und stärke somit das häufig vernachlässigte soziale Miteinander. "Es ist ein lebenswerter, lebendiger Ort für Jung und Alt entstanden."
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