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Wassererlebnisanlage soll an Brucher Talsperre entstehen

Red; 11.12.2019, 15:53 Uhr
Foto: Leif Schmittgen.
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Wassererlebnisanlage soll an Brucher Talsperre entstehen

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Red; 11.12.2019, 15:53 Uhr
Oberberg - Ergebnisse der Potenzialanalyse des EFRE-Projektes „Alle inklusive – barrierefrei & seniorengerecht“ präsentiert – „Bergischer See“ in Marienheide.

An der Brucher Talsperre in Marienheide soll eine barrierefreie Wassererlebnisanlage entstehen, die unter anderem komfortable Einstiegsmöglichkeiten ins Wasser, einen besonderen Wassergarten oder auch ein barrierefreies WC bietet. Der sogenannte „Bergischer See“ ist Teil des EFRE-Projekts „Alle inklusive – barrierefrei & seniorengerecht“.  EFRE ist der Europäische Fonds für regionale Entwicklung. Die Ergebnisse der Potenzialanalyse sind nun im Bürgerhaus Odenthal vorgestellt worden, wie die Projektgesellschaft Das Bergische mitteilt. „Die ersten Gespräche mit Gemeinde und Wupperverband verliefen vielversprechend, sodass die Chancen für eine Umsetzung gut sind“, berichtet Geschäftsführer Jens Eichner. Weiter ins Detail ging er jedoch noch nicht, da die dafür notwendigen Prozesse erst im neuen Jahr stattfinden.

 

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Mit dem EFRE-Projekt sollen neue Zielgruppen für das Bergische Land erschlossen, die touristische Infrastruktur verbessert und besondere Angebote für alle entwickelt werden, heißt es in der Pressemitteilung. Mit einem Volumen von 2,5 Millionen Euro ausgestattet - davon werden maximal 80 Prozent vom Land NRW und der EU gefördert - setze die Projektgesellschaft Das Bergische das Vorhaben seit Mitte dieses Jahres im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis um.

 

Neben dem „Bergischen See“ wurde auch der „Bergische Komfortwanderweg“ vorgestellt. Dafür habe das Projektteam zwei mögliche Standorte im Rheinisch-Bergischen Kreis identifiziert: ein Rundweg durch Odenthal-Altenberg solle den Schwerpunkt Kultur bedienen, ein Weg an der Diepeschrather Mühle in Bergisch Gladbach biete Potenzial für einen Wanderweg mit Naturerlebnis. Zusätzlich wurden allen teilnehmenden Kommunen, aus dem Oberbergischen Kreis sind das Gummersbach, Lindlar, Marienheide, Morsbach, Reichshof, Waldbröl und Wiehl, konkrete Handlungsempfehlungen für barrierefreie touristische Angebote erstellt.

KOMMENTARE

1

Mich würde interessieren wo geeigneter Parkraum für die "barrierefreie Wassererlebnisanlage" an der Brucher hergezaubert werden soll. Als Anwohner kenne ich sehr gut die derzeitige relativ bescheidene Parksituation in der direkten Nähe des Sees.
Der Wanderparkplatz auf dem Rodt bzw. oberhalb des Familienzentrums dürfte für viele Senioren nicht geeignet bzw. zu weit entfernt sein.
Lassen wir uns also überraschen :-)

Thomas Müller, 11.12.2019, 18:05 Uhr
2

Mich würde mal interessieren wer auf so eine dumme Idee kommt?!?
Wieso muss man jetzt auch noch die letzten ( noch übrig gebliebenen) Perlen im oberbergischen Lande zerstören, indem man alles verbaut..die Bruchertalsperre ist sowohl für jung und alt genug Erlebnis und bietet einen noch übrigen Freiraum für Menschen, die sich gerne in Natürlichen Gebieten aufhalten um mal abzuschalten. Und auch Menschen mit Rollatoren und Rollstühlen sieht man regelmässig an der Brucher!
Da will sich mal wieder ein ganz grosser in unserer Gesellschaft profilieren, mit so einem Schwachsinn..
Wo ist nur der gesunde Menschenverstand geblieben..

Christian Prinz, 11.12.2019, 18:56 Uhr
3

wanderwege? wohl eher matschwege Ohne Gummistiefel nicht begehbar.

ingrid, 12.12.2019, 07:10 Uhr
4

Ich begrüße es barrierefreie Aktivitäten zu fördern.
Aber macht es Sinn ein "Erholungsgebiet" dafür zu opfern?
Wenn ich an die jetzt schon angespannte Parkplatzsituation denke, kann das ganze Projekt nur zu Lasten der Natur und Anwohner gehen.
Was hat man dadurch gewonnen?
Sorry, da hat wieder jemand eine Idee gehabt, ohne diese weiter zu denken.

Olaf B. aus L., 12.12.2019, 09:54 Uhr
5

Ja manch einer ist zuhause auch besser aufgehoben...in der Natur muss man halt vernünftiges Schuhwerk tragen..

Christian Prinz, 12.12.2019, 12:53 Uhr
6

Da werden sich die Projektoren eher einen Kopf machen was unterm Strich dabei rumkommt. Wie es da nachher aussieht ist denen eh egal. Das sind keine Einheimischen. Nach dem "Umbau" sind die wieder weg. Dazu kommen sicherlich wieder Enteignungspläne, Entschädugungsangebote, usw. Mehr Parkplatz und die Wege befestigt damit man trockenen Fusses dort wandern und spazieren kann würde doch schon reichen.

Fritz Rothe, 13.12.2019, 13:00 Uhr
7

Am besten wäre es einfach die ganze Talsperre mit Beton zuzugießen und Blau anzumalen. Dann können die Senioren sogar mit Flipflops auf dem Wasser laufen. Ich würde noch einen hohen Zaun mit Schießanlage empfehlen. An allen Eingängen kann dann saftiges Eintrittsgeld verlangt werden. Badespaß & Erholung sind garantiert!

Ben La, 03.01.2020, 14:05 Uhr
8

Wo hat denn in Zukunft die Natur noch einen Platz? Schon jetzt ist die Brucher an warmen Tagen völlig von Touristen überfüllt. Da wird dir schöne Natur, die ein Erholungsgebiet ja schließlich ausmacht, mal eben zum Ballernann gewandelt und jeder lässt seinen Müll liegen und aus jeder Ecke dröhnt ein anderer Lautsprecher mit Musik. Was hat das mit Erholung zu tun? Vlt sollten lieber Einsatzkräfte dafür sorgen, dass das Landschaftsschutzgebiet eins bleibt. Hier gibt es noch viele Tierarten, die selten sind. Was aus denen wird ist wohl auch egal. Hauptsache die Kasse klingelt. Aber wenn alles zerstörrt ist, bleiben auch irgendwann die Touristen aus :-( Bitte schützt die Natur, davon haben alle mehr!

Angelika Schmidt, 19.01.2020, 03:52 Uhr
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