LOKALMIX

Der Gratis-Check fürs Fahrrad

ls; 08.04.2026, 14:00 Uhr
Fotos: Leif Schmittgen --- Polizei und ADFC-Mitglieder gaben heute Vormittag Tipps und sammelten Unterschriften.
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Der Gratis-Check fürs Fahrrad

ls; 08.04.2026, 14:00 Uhr
Gummersbach – Auf dem Steinmüllergelände gab die Polizei zum Saisonstart Tipps für die Zweiradsicherheit – ADFC sammelte Unterschriften für eine fahrradfreundlichere Stadt.

Von Leif Schmittgen

 

Wie hat eigentlich ein verkehrssicheres Fahrrad auszusehen? Diesen und weiteren Fragen ist am heutigen Tag die Polizei auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände auf den Grund gegangen. Anhand einer Checkliste erklären Michaela Barz, Daniela Kindel und Lisa Gademann Passanten, worauf sie beim Start der Fahrradsaison besonders zu achten haben, um verkehrssicher und gesund ans Ziel zu gelangen.

 

„Die Beleuchtung und Reflektoren an den Reifen machen den Radfahrer für andere Verkehrsteilnehmer sichtbar“, sagt Kindel zu einem Pedelec-Fahrer. Bei den sogenannten Katzenaugen ist sein Gefährt zusätzlich mit reflektierenden, weißen Steifen auf dem Reifen ausgestattet, was ihn noch sichtbarer macht. Auch die richtige Einstellung der Riemen am Helm ist wichtig, um möglichst sicher unterwegs zu sein. Barz legt bei einem Besucher gleich selbst Hand an und justiert den Kinnriemen, sodass er nicht mehr abrutschen kann. Zusätzlich gibt es für jeden Interessierten ein kleines, fahrradtaugliches Präsent mit auf den Weg. Eigentlich sind die drei Polizistinnen vom Verkehrskommissariat in Kindergärten und Schulen unterwegs: „Spontan kam uns die Idee, das Ganze auch einmal für die Erwachsenen anzubieten“, sagt Kindel.

 

Mit dabei auf dem Steimüllergelände sind auch Helmut und Renate Reccius von der Gummersbacher Ortsgruppe des ADFC. Sie werben für eine Unterschriftenaktion, bei der sich die Passanten für eine fahrradfreundlichere Stadt aussprechen sollen. Die Liste soll Ende April Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit überreicht werden. Dabei geht es den ADFC-Mitgliedern vor allem um die aus ihrer Sicht gefährlichen Abschnitte in Gummersbach-Niederseßmar sowie im Stadtteil Windhagen. Einige Unterschriften waren bis zum späten Vormittag zusammengekommen.

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