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DLRG freut sich über neuen Geräteanhänger
Oberberg - Neue Einsatzmittel für den Katastrophenschutz der DLRG im Oberbergischen Kreis - Hänger ist beim Strömungsrettertrupp der DLRG Ortsgruppe Waldbröl stationiert.
Starkregenereignisse und Sturzfluten treten in Deutschland nachweislich
häufiger und intensiver auf. Die Folgen reichen von überfluteten Straßen und Kellern über eingeschlossene Personen bis hin zu Stromausfällen und
einer erheblichen Gefährdung von Einsatzkräften. Spätestens die Flutkatastrophe 2021 im Ahrtal hat laut einer Mitteilung des Oberbergischen Kreises deutlich gemacht, dass diese Lagen kein Ausnahmefall mehr sind, sondern eine zentrale Herausforderung für den zukünftigen Katastrophenschutz darstellen. In der Region kommt hier dem DLRG Bezirk Oberbergischer Kreis mit seinen 13 Ortsgruppen eine zentrale Rolle zu. Nun durfte sich die DLRG über einen neuen Geräteanhänger für die Arbeit freuen.
Anfang des Jahres hatte das Innenministerium Nordrhein-Westfalen landesweit 40 Geräteanhänger für die Strömungs- und Fließwasserrettung an die 20 Wasserrettungszüge in NRW ausgegeben. Dabei wurde in der Struktur eine bisherige Bootsgruppe durch eine spezialisierte Strömungsrettergruppe ersetzt, die jeweils mit zwei Geräteanhängern ausgestattet ist. Das Konzept basiere auf den Erfahrungen aus der Flutkatastrophe 2021 und wurde gezielt für Hochwasser- und Starkregenlagen im Katastrophenschutz entwickelt.
Ein solcher Geräteanhänger ist nun beim Strömungsrettertrupp der DLRG Ortsgruppe Waldbröl stationiert. Die Einheit ist sowohl in der örtlichen Gefahrenabwehr im Oberbergischen Kreis als auch im Katastrophenschutz Nordrhein-Westfalen aktiv. "Neben gut ausgebildeten Rettungsspezialisten steht damit nun auch eine breite, hochwertige Materialgrundlage zur Verfügung", so der Kreis. Dazu zählten unter anderem Lichtmasten, Akkustrahler, Brechwerkzeug, Notfallrucksack, eine Schleifkorbtrage, ein Raft sowie ein Schlauchboot mit Außenbordmotor.
Die DLRG hat den Geräteanhänger kürzlich Kreisbrandmeister Julian Seeger sowie Vertretern aus dem Amt 38 vorgestellt. Dabei standen auch der einsatztaktische Wert für den Oberbergischen Kreis sowie der fachliche
Austausch im Mittelpunkt.
Die Bereitstellung dieser Einsatzmittel stelle für Nordrhein-Westfalen eine Besonderheit dar. "Erstmals wurden Einsatzmittel des Landes direkt für die DLRG zur Verfügung gestellt", schreibt der Kreis weiter. Trotz dieser Premiere bleibe jedoch festzuhalten, dass der überwiegende Teil der Einsatzmittel weiterhin spendenfinanziert ist.
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