LOKALMIX
Finale der Regionale gefeiert
Oberberg - NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach setzte den offiziellen Schlusspunkt hinter acht Jahre Regionale-Entwicklung im Bergischen RheinLand.
Die Regionale 2025 Bergisches RheinLand hat am Wochenende mit einem Zeltfestival in Much den Abschluss des 15-monatigen Präsentationszeitraums unter dem Motto „Lust auf Zukunft“ und zugleich das Finale des Landesstrukturprogramms gefeiert. Nach acht Jahren Projektentwicklung endet damit der „Ausnahmezustand auf Zeit“, wie es in einer Mitteilung heißt. 50 Projekte wurden in diesem Zeitraum im Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und im östlichen Rhein-Sieg-Kreis realisiert beziehungsweise befinden sich aktuell in Umsetzung. Vor rund 400 Bürgern und Gästen aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft würdigte Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, die positive Entwicklung der Region. Sie betonte laut Mitteilung die besondere Qualität der entstandenen Projekte und die Bedeutung der gelebten, vertrauensvollen Zusammenarbeit für eine nachhaltige Entwicklung des Bergischen RheinLands.
Ina Scharrenbach sagte demnach: „Das Beste aus beiden Welten: Das Bergische RheinLand ist ein Schatz, den die Regionale 2025 noch sichtbarer gemacht hat. Dank des Landesstrukturprogramms sind im Oberbergischen Kreis, Rheinisch-Bergischen Kreis und dem östlichen Rhein-Sieg-Kreis in den vergangenen acht Jahren Projekte zu fünf Zukunftsthemen ins Leben gerufen worden, die Neues wagen und Zukunft bauen." Die Regionale sei ein Motor für Wirtschaft, Fortschritt und Zusammenleben geworden, besonders für den innovativen Umgang mit Ressourcen und die damit verbundenen regionalen Transformationsprozesse.
Die Landräte Klaus Grootens (Oberbergischer Kreis), Arne von Boetticher (Rheinisch-Bergischer Kreis) und Sebastian Schuster (Rhein-Sieg-Kreis) bekräftigten auf dem Zeltfestival, dass die Zusammenarbeit im Bergischen RheinLand auch nach dem formalen Ende des Strukturprogramms fortgesetzt wird: „Die Themen der Regionale 2025 haben weiterhin eine hohe Aktualität für den Raum. Die Nachnutzung von Brachflächen und Gebäuden, der nachhaltige Umgang mit unseren Ressourcen, die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements und der Mobilität oder Innovationen bei Unternehmen und Wissenschaft – die Herausforderungen bleiben bestehen.“ So werden Projekte, die bereits während der Laufzeit der Regionale angestoßen wurden, weiter aktiv begleitet. Dafür haben die drei Kreise gemeinsam mit dem Region Köln/Bonn die interkommunale Arbeitsgemeinschaft mit dem Titel „ZukunftsAllianz Bergisches RheinLand“ gebildet.
Der offizielle Abschluss der Regionale war eingebettet in ein zweitägiges Zeltfestival unter dem Motto „Das Gute Leben selbst gemacht!“ auf einer Wiese in Much. An zwei Tagen nahmen rund 1.000 Teilnehmer an einem vielseitigen Programm teil. Für den kulturellen Höhepunkt sorgte die lit. Cologne. Das Literaturfestival gastierte zum dritten Mal im Bergischen RheinLand und brachte mit Aleida Assmann, Friedenspreisträgerin des Deutschen Buchhandels, dem Kölner Pfarrer Franz Meurer und Kabarettist Jürgen Becker prominente Gäste auf die Regionale-Bühne. Veranstaltet wurde das Zeltfestival von der Regionale 2025 Agentur gemeinsam mit ihren Gesellschaftern – dem Oberbergischen Kreis, dem Rheinisch-Bergischen Kreis, dem Rhein-Sieg-Kreis und dem Region Köln/Bonn.