LOKALMIX
Gummersbacher Version von „Summer in the City“
Gummersbach - Als Open-Air-Festival mit Live-Musik, Streetfood und ausgewählten Weinen ist das Gummersbacher Sommerfest 2026 an diesem Wochenende der Hotspot für oberbergische Bonvivants und Genießer.
Mit „Summer in the City“ verbinden die meisten Menschen den Mega-Hit des legendären Kultrockers Joe Cocker. Live und in Farbe gibt es den „Summer in the City“ an diesem Wochenende auf dem Gummersbacher Steinmüllergelände zu erleben, wo das erste Gummersbacher Sommerfest an drei Tagen chilliges Urlaubsfeeling vor der Haustüre verspricht. Zusammen mit den Sponsoren legt das Organisationsteam rund um die Gastronomen Timo Bay (Café B 1) und Frank Hewel (Kunstwerk) den Fokus auf „entspannte Sommerabende in geselliger Atmosphäre“, lanciert ein Weintage-Nachfolge-Konzept mit erlesenem musikalischem Festival-Line-up, abwechslungsreichem Streetfood-Sortiment und einem Vielerlei an Getränken.
Schon am frühen Freitagabend, bereits kurz nach der Eröffnung, stimmten die Besucher rege mit den Füßen ab. Von Beginn an herrschte lebhafter Publikumsbetrieb auf dem Areal, auf dem mehrere Getränkestände und ein Dutzend Foodtrucks im Kreis um die zentrale Bühne herum angeordnet sind. Zum Start ins Sommerfest-Wochenende entfalteten Annina Struve & HugoOnion ein „grooviges Paralleluniversum“ aus Funk, Blues, Rock, Latin und Soul. An Bierzeltgarnituren oder Stehtischen frönten die vielen Gäste dem leichten Leben und der lockeren Plauderei, bei feinen Speisen, dem kühlen Hellen, erfrischenden Soft-Drinks oder einem Glas guten Weins.
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[„Das Beste aus beiden Welten“ bündeln die geborene Windhagenerin Sylvia und der Kröver Winzer Christian Klein.]
Als Weinbotschafter in Gummersbach quasi ein Heimspiel haben Christian und Sylvia Klein vom Bio-Weingut Christian Klein aus Kröv an der Mosel. Dass das Winzerpaar schon zum dritten Mal in der Kreisstadt Pet-Nat-Perlweine, trockene und halbtrockene Riesling-Weine und Spätburgunder aus seinem Keller kredenzt, ist indes kein Wunder, ist Sylvia doch in Windhagen aufgewachsen und in Gummersbach zur Schule gegangen.
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Das kulinarische Angebot reichte von Thai-Food über die klassische Bratwurst, Pizza, Kartoffelspezialitäten und bayerischen Schweinebraten bis hin zu frischen Spare-Ribs, die von Stefan Glandin, dem Küchenchef der Halle 32, direkt aus dem XXL-Smoker auf die Teller befördert wurden. In der süßen Ecke warteten Crepes und Waffeln, für Giovannis Gelateria hatte Wolfgang Hecker zwölf verschiedene Geschmacksvariationen in seiner mobilen Eisdiele zur Auswahl.
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Am Bierstand von Estrella Damm, dem spanischen Kultgetränk aus Barcelona, freute sich Julia über vorweggenommene Urlaubsgefühle. „Eigentlich wollten wir in einen Pub, jetzt sind wir hier gelandet“, gab sie gut gelaunt Auskunft über ihre „umgeleiteten“ Ausgeh-Pläne mit ihrem Freud Nils . „Das ist echt der Hammer für die frühe Uhrzeit“, zeigte sich Veranstalter Frank Hewel gestern begeistert von der riesigen Resonanz auf das Format „Gummersbacher Sommerfest“.
Heute Abend ab 19 Uhr heißt es: Bühne frei für „One Black Shirt“, ab 22 Uhr übernimmt DJ T-MO die musikalische Regie unterm Gummersbacher Sternenzelt. Am Sonntag, ab 13 Uhr, gibt’s mit Guido Schuster, Burn Juniper und Lepus Zuckerwatte für die Ohren. Kleine Festival-Besucher können sich auf einer der acht Hüpfburgen auspowern. Teil des Familientages ist eine Versteigerung von 18 Schüler-Kunstwerken, die im Rahmen eines Werkstatt-Projektes des Gummersbacher Lindengymnasiums entstanden sind und seit März an der Galerie-Wand des KUNSTWERK zu bewundern waren. Zusammen mit der Summe aus dem erfolgten Verkauf zweier großformatiger KUNSTWERK-Exponate wird der Gesamterlös der gemeinnützigen Arbeit der Gummersbacher Vereine „Nina + Nico“, der „Oberbergischen Kinderheimat“ und der „Playstage 2026“ zu Gute kommen.

BILDERGALERIE