LOKALMIX

Metal:Helps: „Mit Re:Help kam das Glück in unser Dorf“

kb; 15.03.2026, 10:00 Uhr
Fotos: Alexander Maier --- Zugunsten des Vereins Re:Help wurde ein Benefizkonzert in der Homburger Papiermühle veranstaltet.
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Metal:Helps: „Mit Re:Help kam das Glück in unser Dorf“

kb; 15.03.2026, 10:00 Uhr
Nümbrecht – Großes Benefizkonzert in der Homburger Papiermühle für den Wiehler Verein „Re:Help“, der Kinder in Nepal unterstützt.

Es war die Geburtsstunde der Benefizkonzerte, deren Erlös auch am Samstagabend wieder zu hundert Prozent an den Verein Re:Help e.V. aus Wiehl gingen.  Die Sängerin Sarah Eberz initiierte das erste Benefizkonzert bereits im September 2024 und erfüllte Samstagabend, zusammen mit ihrer Band „Enthalpy“ aus Wiehl, die Homburger Papiermühle mit dem Sound von modernem Metal-Rock. Kraftvolle Metal-Songs mit starkem Gesang, Gitarren- und Synthesizer-Songs boten den Fans eine energiegeladene Live-Show.

 

[Pancha Rai und Mani Kumarai (re.) ließen sich das Konzert nicht entgehen.] 

 

Auch „Bonk!“ aus Marienheide, die sich nach langer Bandpause in der Originalbesetzung wiedergefunden und ihr Comeback mit einem abwechslungsreichen Programm aus neuen Songs gestartet hatten, boten dem Publikum einen brillanten Mix aus NuRock und Metal.  „Timeless Rage“, eine Symphonic Power Metal Band aus dem süddeutschen Villingen-Schwenningen, die Ende 2025 mit der ersten Singleauskopplung ihres Albums einen Nachfolger für ihr Debütalbum „Untold“ veröffentlicht hatte, begeisterte mit Power Metal. Schnelle Gitarrenriffs und kraftvolle Drums schufen eine mystische Atmosphäre in der Homburger Papiermühle.

 

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„Lestrange“ aus Bonn, die für Metalcore und Alternativ Metal stehen, präsentierten mitreißende melodische Leadgitarren und melancholischen Gesang mit brachialen Riffs und atmosphärischen Passagen.

 

Die Homburger Papiermühle im Oberbergischen Nümbrecht bot den perfekten Rahmen für den melodiösen Metalmix der vier regionalen und überregionalen Metal-Bands, so dass Kenner der Szene auf ihre Kosten kamen. Mit kontrastreichen Songs lieferten die vier Bands ein großartiges Konzert zugunsten des Vereins ab. Alle Künstler verzichteten auf ihre Gage, und durch die großzügige Unterstützung der Sponsoren ging der Erlös des Benefizkonzertes wieder komplett an den Verein Re:Help.

 

[Die Fans von härteren Klängen kamen voll auf ihre Kosten.]

 

Der 2013 gegründete Verein unterstützt seit vielen Jahren soziale Projekte in Nepal und kooperiert dabei vor Ort mit Shanti Leprahilfe e.V. bei Hilfsprojekten zur medizinischen Versorgung und Ernährung.  Ehrengast an diesem Abend war Pancha Rai, der als der nepalesische Projektkoordinator für Re:Help vor Ort in Nepal wichtige Abläufe betreut. „Ich bin den Bands und den Sponsoren unendlich dankbar für ihre Hilfe“, sagte der 52-jährige Nepalese.

 

„Er war mein Guide, als ich 2012 ehrenamtlich in Nepal in einem Kindergarten gearbeitet hatte und danach das Land kennenlernen wollte“, erzählte Renate Kotz, Gründerin und Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins. Mit einem Strahlen in ihren Augen teilte Kotz bleibende Eindrücke von der Arbeit im Bergdorf Rapcha in Ost-Nepal: „Dort leben etwa 2000 Menschen; das Dorf erstreckt sich über mehrere Höfe, die auf 1.500 und 3.300 Höhenmeter verteilt liegen. Bildung und Gesundheit sind die großen Bereiche, wo wir unterstützen“, berichtete Kotz. „Lepra ist eine Erkrankung, die die Menschen isoliert und wo dringend medizinische Hilfe

erforderlich ist“, so die engagierte Gründerin.

 

 

Der vergleichsweise kleine Verein Re:Help finanziert zum Beispiel gemeinsam mit der Shanti Leprahilfe die Herstellung eines nahrhaften Aufbau-Reis und legt ihren Fokus stark auf das konkrete Dorfprojekt. „So wissen wir ganz genau, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie helfen soll“, so Kotz. „Die Kinder liegen uns am Herzen“, erklärte sie weiterhin und informierte über die Hilfe für den Bau von Unterkünften für Jungen und für Mädchen, die lange Fußwege zur Schule haben, sowie den Bau eines Kindergartens und eines Schulgebäudes mit zwei Klassenräumen.

 

„Mit Re:Help kam das Glück in unser Dorf“, sagte der gebürtige Nepalese Mani Kumarai, der seit 2017 in Deutschland lebt, fehlerfrei Deutsch spricht und in seinem Beruf die Ausbildung zum Meister absolviert. Er stammt aus demselben Dorf wie Pancha Rai und ist mit dem Team Re:Help freundschaftlich verbunden.

 

„Re:Help“ ist unsere Antwort auf Hilfe“, brachte Kotz auf den Punkt, was sie und ihr Team antreibt: „Wir sind privilegiert und wissen oft nicht zu schätzen, wie gut wir leben dürfen. Es ist eine gute Antwort, denen zu helfen, die Hilfe brauchen.“

 

Spendenkonto

Kontoinhaber: Re:Help e.V.

Kreditinstitut: Volksbank Oberberg eG

IBAN: DE 39 3846 2135 0027 1580 13

BIC: GENODED1WIL

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