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Prismagebäude: Langfristige Sicherheit für alle Beteiligten
Gummersbach – Beim heutigen Richtfest auf dem Steinmüllergelände stellte Investor Michael Korthaus die künftigen Gebäudenutzer vor – Bekannte Zahnarztpraxis zieht unter dem neuen Namen „Prismadent“ neben dem Bauunternehmer ein.
Von Leif Schmittgen
Auf dem laut Gummersbachs Bürgermeister Raoul Halding-Hoppenheit „kleinen Stückchen Wiese neben dem P&R-Parkplatz“ von knapp 700 Quadratmetern entsteht derzeit eine Nutzfläche von 1.300 Quadratmetern, verteilt auf drei Etagen. Eine planerische Herausforderung, die in dem nunmehr bekannten Prismagebäude – im Volksmund auch Bügeleisen genannt – mündete, wie Bauunternehmer Michael Korthaus beim heutigen Richtfest auf dem Steinmüllergelände berichtete. Zugleich präsentierte er der Öffentlichkeit die neuen Gebäudenutzer.
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[Korthaus stieß mit seinen künftigen Mietern und Nachbarn nach dem Richtspruch an.]
Während im Obergeschoss auf 300 Quadratmetern Teile des eigenen Unternehmens (Architektur und Verwaltung) ins Obergeschoss ziehen, wird in den beiden übrigen Etagen eine Zahnarztpraxis etabliert – auf 640 Quadratmetern. Der Rest der Fläche teilt sich in Abstellräume und Parkmöglichkeiten im Gebäude auf. Die bislang am Niederseßmarer Dreieck angesiedelte Praxis Dr. Sieper & Didszuweit-Mathia & Dr. Dr. Wilhelm wird im Sommer 2027 die Räumlichkeiten im Herzen der Kreisstadt beziehen – mit einer Änderung: Die Zahl schrumpft von drei auf zwei. Dr. Bettina Sieper zieht sich als Inhaberin zurück, schließt sich aber den vier bereits angestellten Dentisten in der Patientenversorgung an und bleibt der Praxis somit erhalten.
Der Hauptgrund für den Umzug: „Es wird zu eng, die Zahl der Behandlungsräume steigt nun von sieben auf zehn und kann bis auf 14 ausgebaut werden“, berichtete Dr. Dr. Bastian Wilhelm heute von den Plänen. Etwa 120 Patienten versorge das Team täglich, weshalb man sich schon länger nach räumlichen Erweiterungsmöglichkeiten umgesehen habe. Auch kann sich das Praxisteam nach dem Umzug die Neuaufnahme von Klienten vorstellen.
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Bei dem kürzlich geschlossenen Joint Venture stand die Planungssicherheit für alle Beteiligten im Vordergrund: „Der Mietvertrag läuft über 20 Jahre mit Option auf Verlängerung“, erläuterte Michael Korthaus. Zahnarztpraxen müssten speziell gebaut und eingerichtet werden, was im Falle eines Auszuges die Weitervermietung erschwere. Auch die Zahnärzte müssen viel in die moderne Einrichtung investieren, weshalb sich die Parteien auf einen langen Kontrakt geeinigt haben. Zwischen drei und vier Millionen Euro gibt Korthaus nach aktuellem Stand für das Gebäude aus. Der neue Name der Praxis „Prismadent“ lag laut der Beteiligten wegen der ganz besonderen Bauform auf der Hand.
Das erwähnte kleine Stückchen Wiese erhalte laut Bürgermeister nun eine bestmögliche Nutzung, die den Gegebenheiten in absoluter Premiumlage optimal angepasst worden sei: „Das Vorhaben dient sowohl der langfristigen Patientenversorgung als auch der Wirtschaftsförderung“, lobte Raoul Halding-Hoppenheit die Umsetzung binnen zwei Jahren.
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