LOKALMIX
Schulen und Unternehmen gemeinsam für bessere Trinkwasserqualität im Oberbergischen Schulalltag
Reichshof – Aus einer lokalen Initiative der BPW könnte ein zukunftsweisendes Modell für die gesamte Region werden.
Die klarwa GmbH aus Hunsheim hat es sich zur Aufgabe gemacht, Schulen mit hochwertigem, frisch aufbereitetem Trinkwasser zu versorgen – und bringt dafür gezielt Unternehmen als Sponsoren ins Spiel. Was zunächst als Spende der BPW begann, entwickelt sich zunehmend zu einem Netzwerk aus Bildung und Wirtschaft, das Gesundheit, Nachhaltigkeit und regionale Zusammenarbeit miteinander verbindet.
Den Anfang machte unteranderem die Sekundarschule TOB in Bielstein. Hier wurde ein Wasserspender durch die BPW gesponsort, der dank moderner Filtertechnik für eine konstant hohe Wasserqualität sorgt. Ein solches Gerät ist weit mehr als ein einfacher Trinkwasserspender. Es reinigt das Leitungswasser auf mehreren Stufen, verbessert Geschmack, sichert Hygiene und garantiert, dass Schülerinnen und Schüler jederzeit Zugriff auf frisches Wasser haben.
Doch die Idee dahinter reicht deutlich weiter. „Wasser trinken ist wichtig, besonders in der Schule“, wird aus der Schülervertretung der TOB in Bielstein betont. Studien zeigen, dass ausreichende Flüssigkeitszufuhr die Konzentration steigert und damit auch den Lernerfolg positiv beeinflussen kann. Genau an diesem Punkt setzt das Konzept der klarwa GmbH an. Es soll nicht nur technische Lösungen liefern, sondern nachhaltige Strukturen schaffen, die es auch Schulen ohne eigene finanzielle Mittel ermöglicht, Ihren Schülern unbegrenzt sauberes Trinkwasser zur Verfügung zu stellen.
Unternehmen als Möglichmacher der Maßnahmen
Schulen sollen nicht allein für die Kosten solcher Anlagen aufkommen müssen. Stattdessen werden Unternehmen gezielt angesprochen, um als Sponsoren einzuspringen. Diese übernehmen die finanzielle Grundlage für Anschaffung, Wartung und Betrieb der Wasserspender und ermöglichen so den Schulen einen unkomplizierten Zugang zu den Geräten.
Für Unternehmen ergibt sich daraus eine klassische Win-win-Situation: Einerseits engagieren sie sich sichtbar für die Region und die Gesundheit junger Menschen. Andererseits können sie ihre gesellschaftliche Verantwortung (CSR) konkret und greifbar umsetzen – direkt vor Ort, mit unmittelbarem Nutzen für die nächste Generation, gerne auch Marketing wirksam.
Der Ansatz funktioniert. Immer mehr Betriebe zeigen Interesse an dem Projekt und sehen darin eine Möglichkeit, sich lokal einzubringen. Gerade in Zeiten, in denen Fachkräftegewinnung und Nachwuchsförderung eine zentrale Rolle spielen, gewinnt die Verbindung von Wirtschaft und Bildung zusätzlich an Bedeutung. Wer heute Schulen unterstützt, investiert indirekt auch in die Fachkräfte von morgen.
Nachhaltigkeit als weiterer Baustein
Neben dem gesundheitlichen Aspekt spielt auch die Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle. Durch die Nutzung von aufbereitetem Leitungswasser kann der Verbrauch von Einweg-Plastikflaschen deutlich reduziert werden. Das spart nicht nur Ressourcen, sondern senkt auch Transportaufwand und CO₂-Emissionen.
Die eingesetzten Systeme arbeiten mit Filtern, die regelmäßig gewartet und ausgetauscht werden. Auch dieser Service wird im Rahmen des Sponsoring-Modells organisiert. So bleibt die Qualität dauerhaft gesichert, ohne dass Schulen zusätzlichen administrativen Aufwand haben. Vor allem das an die Standzeiten in den Ferien angepasste Wartungskonzept ist hier hervorzuheben.
Interesse wächst – weitere Schulen im Blick
Nach dem erfolgreichen Start mehrerer Schulen in Wiehl, Oberwiehl und Bielstein gibt es bereits weitere Ideen und Gespräche, um das Konzept auf andere Schulen im Oberbergischen Kreis auszuweiten. Ziel ist es, ein flächendeckendes Netzwerk aufzubauen, in dem möglichst viele Bildungseinrichtungen von der Initiative profitieren.
Gleichzeitig richtet sich der Appell klar an beide Seiten. Schulen, die Interesse an einer Teilnahme haben, können sich ebenso melden wie Unternehmen, die sich engagieren möchten. Die Vermittlung übernimmt dabei die klarwa GmbH als zentraler Ansprechpartner und Koordinator.
Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Das Projekt zeigt exemplarisch, wie regionale Zusammenarbeit funktionieren kann: Unternehmen bringen finanzielle Ressourcen und gesellschaftliches Engagement ein, Schulen profitieren von besseren Lernbedingungen, und Schülerinnen und Schüler erhalten Zugang zu gesundem Trinkwasser – jeden Tag.
Gute Ideen brauchen starke Partner. Melden Sie sich gerne bei uns und lassen Sie uns auch die passende Lösung für Sie realisieren.
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