LOKALMIX

Seit dem Schützenfest war dicht

ls; 10.04.2026, 18:00 Uhr
Fotos: Leif Schmittgen --- Noch stehen die Baken: Die Verantwortlichen um Bürgermeister Sebastian Heimes (Mitte) aber freuen sich, dass der Verkehr Ende kommender Woche wieder rollt.
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Seit dem Schützenfest war dicht

ls; 10.04.2026, 18:00 Uhr
Marienheide – Ab Ende kommender Woche rollt der Verkehr auf der Klosterstraße wieder – Heute fand die symbolische Freigabe statt.

Von Leif Schmittgen

 

Die Bauherren hatten mit der Sperrung der Klosterstraße im Marienheider Zentrum extra noch bis zum Ende des örtlichen Schützenfestes gewartet: Die Sperrbaken wurden quasi unmittelbar hinter dem letzten Festzug Anfang Juli aufgestellt. An Weihnachten 2025 sollte der Verkehr eigentlich wieder rollen, das Wetter aber machte den Plänen der Baufirma Klaus Hombach sowie den Verantwortlichen Hardy Dresbach (Ingenieurbüro Donner & Marenbach) und Marco Schmereim (Gemeinde) einen Strich durch die Rechnung.

 

 

„Die Witterung hat für rund zwei Monate Verzögerung gesorgt“, berichtete Schmereim bei der symbolischen Eröffnungsfeier am heutigen Vormittag. Für einen weiteren Monat Wartezeit sorgten ungeplante Kleinigkeiten, die auf jeder Baustelle auftreten können. Und die Geduld der Nachbarschaft und Anrainer wird – wenn auch kurzfristig – noch weiter auf die Probe gestellt. „Ende nächster Woche wird die Sperrung endlich aufgehoben“, sagte Marienheides Bürgermeister Sebastian Heimes. Eigentlich sollte die Straße am Mittag schon offen sein, restliche Markierungsarbeiten sowie die Beschilderung stehen allerdings noch aus. Während der neunmonatigen Bauphase wurden Versorgungsleitungen und der Untergrund komplett erneuert.

 

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An der Oberfläche wurden Kopfsteinpflaster, Asphalt sowie ein sogenannter Mehrzweckstreifen etabliert. Dieser ist Radfahrern vorbehalten, um sicher, entgegen der für Kraftfahrer geltenden Einbahnstraßenregelung, den Kreisverkehr im Ortskern talaufwärts zu erreichen. Ein rund 30 Zentimeter breites Stück (Foto unten) entlang der denkmalgeschützten Mauer des Wallfahrtskirchengrundstücks wurde noch nicht befestigt. Diese soll unter Regie der Kirchengemeinde saniert werden. Ist das erfolgt, wird auch der schmale Streifen befestigt.

 

 

Der Bürgermeister hatte noch zwei positive Nachrichten im Gepäck. Als Teil des Integrierten Handlungskonzepts (ISEK) ist die Straßenbaumaßnahme mit Kosten in Höhe von 536.000 Euro im Rahmen geblieben. Und zum anderen traf heute Morgen ungeplant  die Baugenehmigung für die Umgestaltung des Dr.-Oscar-Kayser-Platzes (OA berichtete) bei der Gemeindeverwaltung ein. Zunächst einmal aber werden laut Schmereim nun die Arbeiten an der Klostergasse und der Rampe zwischen Brücke zur B 256 und ehemaliger Bahntrasse beginnen. Läuft alles rund, soll diese Maßnahme zum Ende des Jahres abgeschlossen werden.

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