LOKALMIX

The Voice of Germany: Trotz grandiosen Auftritts war nach den Battles Schluss

ls; 31.10.2026, 06:00 Uhr
Fotos: Leif Schmittgen (Titel), Joyn, Claudius Pflug --- Seinen großen Auftritt verfolgte Can Dean in seiner Marienheider Wohnung.
LOKALMIX

The Voice of Germany: Trotz grandiosen Auftritts war nach den Battles Schluss

ls; 31.10.2026, 06:00 Uhr
Marienheide – Für Can Dean reichte es trotz großem Zuspruchs nicht für die nächste Runde bei The Voice of Germany - Ihm bleiben aber viele wertvolle Erfahrungen und Erinnerungen.

Von Leif Schmittgen

 

Für Can Dean Aygen hat es trotz grandiosen Auftritts bei The Voice of Germany nicht für das Weiterkommen in die nächste Runde gereicht. Für den Marienheider war die Teilnahme an dem TV-Format trotzdem eine tolle Erfahrung, wie er im Gespräch mit Oberberg-Aktuell berichtet. Einmal hinter die Kulissen einer großen Produktion zu schauen, das Coaching mit Shirin David, die familiäre Atmosphäre und das eigene Lampenfieber sind dem 30-Jährigen besonders in Erinnerung geblieben.

 

Aber der Reihe nach: Zu Beginn des Jahres wurde er von der Produktionsfirma mit einem Anruf überrascht, er solle sich für die aktuelle Staffel bewerben. Die Blind-Audition meisterte Can Dean, drei Coaches drehten sich während seiner Performance um und der Hip-Hop-Künstler entschied sich für das Team Shirin. „Ich bin mit den 15 weiteren Kandidaten vom Zentrum an den Wannsee mit dem Bus gefahren worden, das kam mir vor wie eine Klassenfahrt“, erinnert sich der Marienheider mit einem Schmunzeln. Dort fand das Coaching statt. Wer der Battlepartner wird, war bis zum Schluss geheim, ebenso wie der Song, den es zu performen galt. Mit der Münchnerin Laila Nöth galt es dann, „LOV“, von Lacarette feat. Gwendo aus dem Jahr 2025, binnen 30 Minuten einzustudieren. „Ich kannte das Lied vorab nicht und wusste nicht, was dabei herauskommt“, so Can Dean über das Liebeslied.

 

WERBUNG

Noch während der Generalprobe zur Show hatte der Künstler einen Texthänger, beim eigentlichen Auftritt aber passte alles. „Ich habe mich sehr auf den Text konzentriert. „Die Scheinwerfer, die Jury und die Fernsehkameras haben für reichlich Lampenfieber gesorgt“, sagt der 30-Jährige. Die Jurymitglieder haben von der inneren Nervosität offenbar nichts bemerkt und waren voll des Lobes für Can Dean. Sowohl Gastjuror Giovanni Zarella als auch Smudo und Michi von den Fantastischen Vier sprachen sich für ein Weiterkommen des Marienheiders aus. Da nur noch ein Platz unter sechs Kandidaten für die Teamfights zu vergeben war, vertagte Shirin ihre Entscheidung. Sie wollte erst die letzten beiden Kandidaten hören und entschied sich schließlich für einen Konkurrenten. „Ein bisschen habe ich im Vorfeld damit gerechnet, weil nur noch ein Platz zu vergeben war, nimmt Can Dean sein Ausscheiden sportlich.

 

Die positiven Erinnerungen überwiegen und er möchte auf jeden Fall mit der Musik weitermachen. „Es war alles sehr familiär dort und wir stehen bis heute miteinander in Kontakt. Mit einem anderen Kandidaten wurde bereits ein Song produziert und bei den Liveshows – das Finale findet im Dezember statt – will Can Dean auf jeden Fall in Berlin dabei sein. Ihm hat die TV-Show-Teilnahme einen Popularitätsschub eingebracht. Viele sprechen ihn auf der Straße an und bitten um Selfies oder Autogramme.

 

Can Dean Aygen kann sich vorstellen, einmal als „Allstar“ an einer zukünftigen Staffel von The Voice teilzunehmen? Auch andere Castingformate schließt er mittelfristig nicht aus. In jedem Fall möchte er mit der Musik weitermachen, das stand vor seiner TV-Teilnahme nicht fest, seine Auftritte sind aber Ansporn genug für den Künstler. Seinen gestrigen TV-Auftritt verfolgte Can Dean mit Familie und Freunden im Rahmen einer Party im heimischen Marienheide.