LOKALMIX

Theresienwiese 2.0: Oktoberfest in der SCHWALBE arena

us; 18.10.2026, 14:00 Uhr
Fotos: Alexander Maier --- Na Servus, da ging beim Gummersbacher Oktoberfest aber die Post ab.
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Theresienwiese 2.0: Oktoberfest in der SCHWALBE arena

us; 18.10.2026, 14:00 Uhr
Gummersbach - Beim „größten Oktoberfest im Bergischen“ stellten die Gäste ihr Feierpotenzial unter Beweis.

Von Ute Sommer

 

Als Kulturbotschafter der besonderen Art betätigte sich der Gummersbacher Timo Bay mit der zweiten Auflage des Oktoberfestes in der Gummersbacher SCHWALBE arena. Der Einladung zur „Mutter aller deutschen Volksfeste“ waren jede Menge „Preißn“ in den Sportpalast gefolgt, der mit blau-weißer Dekoration und großen Brauereifahnen ein stilechtes Setting für die „Mordsgaudi“ bot. Dem bayerischen Dresscode folgend hatten sich die „Madln“ mit feschen Dirndln, Rüschenblüschen und liebevoll frisierten Flechtfrisuren, die „Buam“ mit Lederhosen, Wadlstrümpfen und Haferlschuhen aufgebrezelt, so dass allein die Outfits einen extraordinären Augenschmaus boten.

 

[Nach eigenen Angaben ist Musik nicht nur ein Job, sondern Leidenschaft: Die kölschen „Klüngelköpp“.]

 

Wie auch beim Original auf der Theresienwiese ging das Starnberger Hell in Maßkrügen oder „Hoiwe“ über die Theke, zu denen man sich, zusammen mit Weißwürsten, Laugenbrezeln oder Leberkäse, einen „An Guadn“ wünschte. Der Resonanz seiner Gäste aus dem Vorjahr folgend, hatte der Veranstalter das musikalische Programm angepasst, so dass ab dem Nachmittag DJ Loca im Wechsel mit den „Partyfürsten“ für Stimmung sorgte. Nach zahlreichen Auftritten beim Original-Oktoberfest und den Cannstatter Wasen verfügen die neunköpfigen Partyaristokraten über die nötige Party-Power und ließen das Stimmungsbarometer langsam, aber sicher ansteigen. Winkten aller Arme zum Cotton Eye Joe, stiegen die „Wiesn-Gäste“ beim Shakira Waka Waka auf die Bänke, räumten zum „Wackelkontakt“ die Sitzgelegenheiten zusammen und zettelten bei der „Liebe auf der Rückbank“ eine Polonaise durch den Festsaal an.

 

[Die Besucher hatten sich sämtlich in Schale geschmissen und präsentierten feine Oktoberfest-Outfits.]

 

Das sprichwörtliche I-Tüpfelchen auf das bergische Oktoberfest setzten dann die sechs Jungs der „Klüngelköpp“, denen die Verknüpfung der Lebensgefühle von „et kütt wie et kütt“ und „mia sam mia“ vortrefflich gelang. Das Publikum, als rheinisches Naturell im bajuwarischen Festgewand, ging beim „Bella Ciao“ steil, pfiff, johlte und klatschte zu den „1000 Nääächte“ und hakte sich zum Schunkeln beim „Niemols ohne Alaaf“ unter. Restlos begeistert auch die vier Freundinnen Julia, Anne, Laura und Kerstin aus Ründeroth, Deitenbach und Köln. „Letztes Jahr war schon mega, hier ist es einfach perfekt“, lobte Julia Atmosphäre und Programm der Sause. Inkognito bleiben wollte Dr. Mo, der sich, aus Bensberg angereist, einen Platz in der Nähe der Theke gesichert hatte. Auch er outete sich als Wiederholungstäter, dem das Oktoberfest-Konzept sowie das Publikum offensichtlich in bester Erinnerung geblieben waren. „Das Event und die Menschen hier sind einfach besonders nett.“

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