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Triple bei Weltsiegerausstellung

ks; 27.10.2021, 09:45 Uhr
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Foto: Angelika Rubens.
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Triple bei Weltsiegerausstellung

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ks; 27.10.2021, 09:45 Uhr
Nümbrecht – Die Wolfsspitzhündin Ceelah von Angelika Rubens hat bei der FCI-Welthundeausstellung in Tschechien ein Triple eingefahren.

Welt-Jugend-Siegerin 2012, Welt-Siegerin 2017 und nun in der Kategorie der Senioren Welt-Veteranen-Siegerin 2021: Wolfsspitzhündin Ceelah von Haus Rubens hat mit ihren fast elf Jahren das Triple bei der diesjährigen FCI-Welthundeausstellung im tschechischen Brünn eingefahren. „Dieses Triple auf FCI-Weltsiegerausstellungen zu gewinnen ist bei allen Rassehunden sehr selten – mal erst recht mit einer Zuchthündin“, weiß Angelika Rubens, die Ceelah selbst gezüchtet hat. Bereits Ceelahs Mutter Ayani habe auf Ausstellungen zahlreiche Titel eingefahren. „Ich habe gedacht, dass es für Ceelah unmöglich sei, ihre Mutter zu übertrumpfen – aber sie hat mich eines Besseren belehrt“, freut sich Rubens, die ihren Zwinger in Nümbrecht angesiedelt hat.

 

Mit Ceelah, die in vier Würfen insgesamt 28 Welpen ausgetragen hat, züchtet Rubens bereits seit drei Jahren nicht mehr: „Aber sie geht sehr gerne auf Ausstellungen und hat Lust, die Welpen als Oma mit zu erziehen.“ Auf der diesjährigen Welthundeausstellung wurde Ceelah nicht nur zur Welt-Veteranen-Siegern gekürt, sondern hat sich als zehnjährige Hündin mit der Wahl zur „Best Opposite Sex“ gegen deutlich jüngere Konkurrentinnen durchgesetzt und auch das Stechen gegen einen Rüden in der Kategorie „Veteranen-Best of Breed“ für sich entschieden. „Ceelah sieht aus und benimmt sich wie eine Sechs- oder Siebenjährige. Das haben die Richter genauso gesehen“, zeigt sich Rubens stolz.

 

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Mit 21 Jahren ist Rubens auf den Spitz gekommen. „Eigentlich sind diese Hunde als Kläffer und Wadenbeißer bekannt, aber sie sind sehr clever und brauchen nichts anderes als ihre Familie – dann sind sie glücklich“, beschreibt die heute 61-jährige Nümbrechterin die typischen Rassemerkmale des Spitzes. Die ehemalige Krankenschwester hat es sich zur Aufgabe gemacht, „die Rasse zu erhalten und positiv zu fördern“. So versucht sie, pro Jahr einen Wurf zu haben. Bei der Abgabe der Welpen räumt sie ihren Hunden ein Mitspracherecht ein. So würden sich auch ihre Spitze ein Urteil über Interessenten bilden und mit Blicken signalisieren, was sie von den Gästen hielten. „Diese Blicke können Bände sprechen“, lacht Rubens.

 

Weitere Informationen zur Zucht von Angelika Rubens sind unter Rubens-Wolfsspitze zu finden.

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