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Abfallwirtschaft: Ukrainische Delegation war in Lindlar zu Gast
Lindlar – Über Besuch aus der Partnerstadt Radomyschl freuten sich Vertreter im Rathaus.
Eine ukrainische Delegation aus Lindlars Partnerstadt Radomyschl wurde von Bürgermeister Sven Engelmann und weiteren Verwaltungsvertretern im Rathaus empfangen. Neben seinem ukrainischen Amtskollegen Volodymyr Teterskyi waren auch Wirtschaftsvertreter zu Besuch in der Gemeinde, um etwas zum Thema Abfallwirtschaft zu erfahren. Die sechsköpfige Delegation nimmt an dem durch das Bundeswirtschaftsministerium geförderten Projekt „Nachhaltige Kommunalentwicklung durch Partnerschaftsprojekte“ (Nakopa) teil.
90 Prozent der knapp 210.000 Euro Kosten trägt das Ministerium, den Rest die ukrainische Stadt. Unter anderem stehen dabei die Sensibilisierung für die Umwelt, der Aufbau von Abfuhrsystemen und Mülltrennung auf der Agenda. Diese Themen sollen in Schul-Workshops an Kinder und Jugendliche weitergegeben werden. „Brücke der Zusammenarbeit: Abfallvermeidung und alternative Abfallbewirtschaftung in Radomyschl und Lindlar“, lautet der regionale Titel des gemeinsamen Nakopa-Projektes. „Hier findet nachhaltige Umweltbildung statt und gleichzeitig wird unsere kommunale Partnerschaft gestärkt“, freute sich Engelmann während des Empfangs.
Während ihres viertägigen Aufenthalts besuchten die Vertreter verschiedene Unternehmen in der Gemeinde und schließlich durfte auch eine Stippvisite auf :metabolon nicht fehlen. Der Besuch war nur ein Baustein des seit Sommer vergangenen Jahres laufenden und Mitte 2028 endenden Projekts. Begleitet und organisatorisch unterstützt wurde der Besuch vom Verein „Lindlar-Radomyschl - Hilfe für unsere Partnerstadt und die Ukraine“ unter Vorsitz von Engelmanns Amtsvorgänger Dr. Georg Ludwig.