MARIENHEIDE
Bruchertalsperre: Die Blaualgen sind zurück
Marienheide/Oberberg – Erneut Badeverbot im Bereich der Badestelle DLRG und Staumauer (AKTUALISIERT).
+++4. Meldung (Dienstag, 8. September)+++
Bei der heutigen Kontrolle an der Bruchertalsperre sind im Bereich
der Badestelle DLRG und Staumauer Blaualgen festgestellt wurden. Daraufhin hat das Gesundheitsamt des Oberbergischen Kreises ein Badeverbot für diese Badestelle ausgesprochen. Dies geht aus einer Mitteilung hervor. Das Gesundheitsamt appelliert darüber hinaus an die Eigenverantwortung bei Aktivitäten auf der Talsperre. Der Kontakt zu Blaualgen sei dringend zu vermeiden.
Weitere Informationen unter www.obk.de/badegewaesser.
+++3. Meldung (Mittwoch, 19. August)+++
Die Badeverbote an den Badestellen DLRG-Haus, Segelclub und Staumauer an der Bruchertalsperre wurden aufgehoben. Bei den aktuellen Kontrollen wurden keine Blaualgen gesichtet. „Das Gesundheitsamt weist jedoch darauf hin, dass sich die Situation in einem Gewässer kurzfristig verändern kann. Badegäste werden daher gebeten, auf aktuelle Hinweise vor Ort zu achten und bei sichtbaren Auffälligkeiten im Wasser vom Baden abzusehen“, teilte die Kreisverwaltung mit.
Die Entwicklung der Wasserqualität werde weiterhin regelmäßig überwacht. Weitere Informationen unter www.obk.de/badegewaesser.
+++2. Meldung (Montag, 10. August)+++
Nach der Sperrung der Badestelle Segelclub in der vergangenen Woche musste das Kreisgesundheitsamt nun für weitere Badestellen an der Bruchertalsperre ein Badeverbot aussprechen, weil dort vermehrt Blaualgen aufgetreten sind. Nun dürfen auch die Badestellen DLRG-Haus und Staumauer nicht mehr genutzt werden, lediglich im Bereich des Campingplatzes ist Baden noch erlaubt, teilte die Kreisverwaltung mit.
+++1. Meldung (Freitag, 7. August)+++
Laut einer Mitteilung des Oberbergischen Kreises und des Wupperverbandes sind bei der heutigen Kontrolle an der Bruchertalsperre im Bereich der Badestelle Segelclub Blaualgen festgestellt worden. Daraufhin hat das Kreisgesundheitsamt ein Badeverbot für diese Badestelle ausgesprochen. Das Gesundheitsamt appelliert darüber hinaus an die Eigenverantwortung bei Aktivitäten auf der Talsperre.
Der Kontakt zu Blaualgen ist dringend zu vermeiden. Es handelt sich nicht um Algen, sondern um Bakterien, die häufig eine blaugrüne Färbung aufweisen. Blaualgen kommen natürlicherweise im Gewässer vor. Bei einem massenhaften Wachstum sammeln sie sich auf der Gewässeroberfläche (Schlieren). Ein erstes Zeichen für die Bildung von Blaualgen ist eine geringe Sichttiefe durch eine starke Trübung des Wassers. Hohe Temperaturen begünstigen die Entwicklung.
Die meisten Blaualgenarten sind für den Menschen harmlos und führen durch Zerfall zu einem unangenehmen Geruch. Einige können jedoch Toxine (Giftstoffe) bilden, die Einfluss auf die Gesundheit haben können. Bei hohen Konzentrationen können bei Mensch und Tier Symptome wie allergische Reaktionen, Hautreizungen oder Ohrenschmerzen, bei Verschlucken Übelkeit, Durchfall und Erbrechen auftreten. Besonders Kleinkinder und sehr empfindliche Menschen sollten den Kontakt mit Blaualgen vermeiden.
Weitere Informationen unter www.obk.de/badegewaesser