OBERBERGISCHER KREIS
Einschränkungen durch Baumaßnahmen an der Bevertalsperre
Oberberg - Wupperverband will die Entwässerung unmittelbar unterhalb des Staudamms – Unter anderem muss die Straße „Reinshagenbever“ für zwei Wochen gesperrt werden.
Der Wupperverband führt ab dem 27. August Bauarbeiten an der Bever-Talsperre durch. Bereits ab dem 3. August kann es unterhalb des Staudamms zu Einschränkungen im Straßenverkehr kommen. Davon betroffen sind Anwohner sowie Wanderer und Radfahrer.
Hintergrund für die anstehenden Arbeiten sind die Erfahrungen aus dem Hochwasserereignis im Jahr 2021: Damals drang auf der Luftseite des Staudamms Wasser in den Kontrollgang ein und führte dort zu einer Überflutung. Ursache war der Eintritt von nicht versickernden Grund- und Oberflächen- bzw. Hangwasser.
„Um die Anlage bei zukünftigen Starkregenereignissen besser zu schützen, führt der Wupperverband Maßnahmen zur Verbesserung der Oberflächenentwässerung durch. Bestandteil der Maßnahmen ist unter anderem die Optimierung der sogenannten Rigolenentwässerung. Rigolen sind Puffer, die unterirdisch Regenwasser aufnehmen und versickern oder ableiten“, sei das Ziel, das abfließende Niederschlagswasser besser erfassen und schneller ableiten zu können, so der Wupperverband.
Die Bauarbeiten werden auf der Luftseite am Fuß des Damms durchgeführt. Die bisherige Entwässerung wird durch Rohre, Schächte und Pumpen optimiert, so dass auch bei Starkregen das Wasser besser abgeführt werden kann und nicht in den Staudamm eindringt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis April 2027. Das Projekt wird im Rahmen des Wiederaufbaus nach dem Hochwasser 2021 vom Bund und vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt.
Aufgrund der Baustelle kommt es im Zeitraum der Arbeiten zu Sperrungen und somit zu Einschränkungen im Straßenverkehr. Bis zur Kalenderwoche 37 können Anwohner die Straße „Reinshagensbever“ unterhalb des Staudamms weiterhin passieren. Danach wird die Straße für etwa zwei Wochen gesperrt sein, Anwohner werden über die Einschränkungen über Schilder informiert. Für die Freizeitnutzung kann es in derselben Zeit zu Einschränkungen an den umliegenden Rad- und Wanderwegen kommen.
Die offiziellen Badestellen an der Bever sind hingegen von den Arbeiten nicht betroffen und weiterhin zugänglich, so der Wupperverband abschließend.