OBERBERGISCHER KREIS

Gemeinsam stark für Biodiversität

Red; 21.04.2026, 16:19 Uhr
Oberberg Aktuell
OBERBERGISCHER KREIS

Gemeinsam stark für Biodiversität

Red; 21.04.2026, 16:19 Uhr
Oberberg – Vertreter aus bergischen Kommunen tauschten sich bei Workshop der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg und des Naturparks Bergisches Land aus.

Das LVR-Projekt „Bergische Kommunen – gemeinsam stark für Biodiversität“ startete mit einem gut besuchten Auftakt-Workshop. Vertreter aus rund einem Dutzend Kommunen aus dem Oberbergischen Kreis und dem Rheinisch-Bergischen Kreis folgten der Einladung der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg und des Naturparks Bergisches Land zum Startschuss des Projektes. In den vergangenen Jahren verzeichneten die beiden Biologischen Stationen eine zunehmende Zahl an Beratungsanfragen zur Biodiversitätsförderung. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt „Bergische Kommunen – gemeinsam stark für Biodiversität“ beim Landschaftsverband Rheinland beantragt. Ziel der Biologischen Stationen ist, im Rahmen dieses Projektes mit Vertretern von Verwaltungen, Bauhöfen und dem Naturschutz gemeinsam in den Austausch zu treten, um praxisnahe, bezahlbare und dauerhaft umsetzbare Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität zu identifizieren und in den kommunalen Alltag zu integrieren.

 

Beim Auftakt-Workshop in der Museumsherberge im LVR-Freilichtmuseum in Lindlar tauschten sich nun rund 35 Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen der Kommunen aus. BSO und BSRB konzipieren im nächsten Schritt jeweils zwei Praxis-Workshops pro Jahr. Diese sollen an unterschiedlichen Orten stattfinden, zum Beispiel auch in Form von Exkursionen, wo Best-Practice-Beispiele von biodiversitätsfördernden Bepflanzungen oder angepassten Maschinen für die insektenschonende Pflege vorgestellt werden. „Wir möchten alle Kommunen im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis ausdrücklich einladen, dieses Projekt als Chance zu nutzen und sich aktiv an den Workshops zu beteiligen. Gemeinsam kann hier viel für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt erreicht werden“ , erläutert Matthias Wirtz-Amling, Geschäftsführer der beiden Biologischen Stationen.

 

Fortlaufende Informationen zum Projekt gibt es in Zukunft auch hier: https://biostationoberberg.de/projekte/bergische-kommunen/

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