OBERBERGISCHER KREIS
Zahl der Arbeitslosen im März leicht gesunken
Oberberg – Arbeitsmarktdaten zeigen leichte Erholung, allerdings wurden auch weniger Stellen gemeldet.
Die Arbeitslosigkeit ist im Oberbergischen Kreis im März 2026 gesunken. 8.849 Menschen waren arbeitslos gemeldet, 149 Personen weniger als im Februar, aber 119 Personen mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote betrug 5,8 Prozent und lag mit 0,1 Punkten unter dem Vormonatsniveau. Vor einem Jahr lag sie bei 5,7 Prozent.
Im Rechtskreis SGB III (Agentur für Arbeit) lag die Arbeitslosigkeit bei 3.689 Personen (84 Personen weniger als im Vormonat, aber 343 Personen mehr als vor einem Jahr). Im Rechtskreis SGB II (Jobcenter) waren 5.160 Arbeitslose registriert (65 Personen weniger als im Vormonat und 224 Personen weniger als im Vorjahr). Durch die Träger der Grundsicherung (Jobcenter) wurden 58 Prozent aller Arbeitslosen betreut.
402 Stellen wurden im März neu gemeldet (55 weniger als im Vormonat und 46 weniger als vor einem Jahr). Aktuell befanden sich kreisweit 1.976 freie Stellen im Bestand der Arbeitsagentur.
„Der Rückgang der Arbeitslosigkeit zeigt sich über alle Personengruppen, wobei besonders die jungen Menschen unter 25 Jahren profitieren. Hier macht sich wie jedes Jahr bemerkbar, dass vielen von denjenigen, die sich im Januar und Februar nach Abschluss einer Ausbildung arbeitslos melden mussten, nun wieder in den Arbeitsmarkt einmünden konnten. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im Vergleich zum guten Vormonat wieder deutlich gesunken und bleibt weiterhin unter dem Stand des Vorjahres“, erklärte Nicole Jordy, Vorsitzende der Geschäftsführung Agentur für Arbeit Bergisch Gladbach.
Vor allem im Bereich Maschinenbau, im Baugewerbe und im Handel seien deutlich weniger Stellen gemeldet worden als im Vormonat. „Die im Februar im Vergleich sehr hohen Stellenmeldungen im Gesundheits- und Sozialwesen, haben sich wieder auf frühere Werte reduziert. Demgegenüber ist die Nachfrage im Bereich Personalüberlassung zuletzt wieder gestiegen. Welche Signale dies für die weitere Entwicklung des Arbeitsmarktes tatsächlich sind, bleibt aufgrund der globalen Rahmenbedingungen abzuwarten“, so Jordy weiter.