POLITIK
Über 16 Millionen Euro Städtebauförderung für oberbergische Kommunen
Oberberg - Regierungspräsident Gregor Lange übergibt Förderbescheide der Städtebauförderung 2026.
Etwas mehr als 16 Millionen Euro an Städtebauförderung fließen ins Oberbergische. Wie die Bezirksregierung Köln heute in einer Mitteilung vermeldete, unterstützen der Bund und das Land NRW im Jahr 2026 mit insgesamt 63,6 Millionen Euro bei der Entwicklung ihrer Innenstädte, Ortskerne und Quartiere. Die Fördermittel fließen in insgesamt 25 Maßnahmen und Projekte. Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung übergab Regierungspräsident Gregor Lange am Montag Förderbescheide in Höhe von insgesamt 54 Millionen Euro an Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Städte und Gemeinden.
Zu den Fördermaßnahmen zählen im Oberbergischen die Innenstadtentwicklung in Waldbröl mit fast 4,5 Millionen Euro, der Ortskern 2.0 in Nümbrecht mit 4,2 Millionen Euro, die Entwicklung von Altstadt und Stadtmitte in Bergneustadt mit fast 2,23 Millionen Euro, das Stadterneuerungsgebiet in Hückeswagen mit fast 2,9 Millionen Euro sowie die Entwicklung des Hauptortes in Lindlar mit 2,27 Millionen Euro.
Mit den Fördermitteln 2026 werden Maßnahmen aus den Programmen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt. Die einzelnen Projekte setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte – von der Innenstadtentwicklung über die Aufwertung historischer Ortskerne bis zur Entwicklung neuer Begegnungs- und Bildungsorte. „Entscheidend ist, dass die Kommunen ihre Entwicklung vor Ort selbst gestalten können. Mit den Fördermitteln geben wir ihnen dafür den notwendigen Rückenwind“, sagt Regierungspräsident Gregor Lange.
In vielen Kommunen werden mit den Fördermitteln konkrete bauliche Verbesserungen umgesetzt. Dazu zählen beispielsweise die Neugestaltung von Plätzen und Straßen, die Verbesserung der Barrierefreiheit, neue Wegeverbindungen, die Aufwertung von Grün- und Freiflächen sowie die Entwicklung von Mobilitätsknotenpunkten. Gleichzeitig fließen Mittel in Bürgerfonds, Quartiers- und Zentrenmanagement, Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligungsformate. Damit werden nicht nur bauliche Veränderungen angestoßen, sondern auch die Menschen vor Ort in die Entwicklung ihrer Quartiere einbezogen.
„Die Projekte zeigen, wie vielfältig Städtebauförderung wirkt: Sie verbessert öffentliche Räume und schafft neue Orte für Begegnung und gemeinschaftliches Leben. Besonders wichtig ist mir dabei die enge Zusammenarbeit mit den Kommunen. Die Förderbescheide sind deshalb auch ein Zeichen für eine starke Partnerschaft zwischen Land und Kommunen“, so Lange.
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