POLITIK

Dank und Anerkennung für jahrelangen Einsatz

ls; 30.04.2026, 13:00 Uhr
Foto: Gemeinde Engelskirchen --- Blumen gab es von Bürgermeister Lukas Miebach (2. v. re.) für Thomas Krimmel (li.) sowie seinen Nachfolger Jörg Timmermann (2. v. li.) und den designierten Vize Marc Schwammborn.
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Dank und Anerkennung für jahrelangen Einsatz

ls; 30.04.2026, 13:00 Uhr
Engelskirchen - Rat machte gestern den Weg für den angestrebten Wechsel in der Feuerwehrführung frei - Bezahlbarer Wohnraum in Buschhausen und Ründeroth vorerst vom Tisch.

Von Leif Schmittgen

 

Während der gestrigen Sitzung des Engelskirchener Gemeinderats stellte das Gremium einstimmig die Weichen zum angestrebten Wechsel in der Wehrführung. Demnach wird bei der Jahresdienstbesprechung am 29. Mai Jörg Timmermann zum neuen Feuerwehrchef ernannt. Er wird dann Thomas Krimmel ersetzen, der frühzeitig seinen Rückzug bekanntgegeben hatte. Timmermanns Stellvertreter wird Marc Schwammborn, auch hierfür votierte der Rat einstimmig. Er ersetzt in dieser Funktion Hans Peter Valdor. Guido Lemmer bleibt in gleicher Funktion des Feuerwehrvizes im Amt. Seine Stelle wird im kommenden Jahr neu besetzt.

 

„Wir werden die Wehrführung am 29. Mai gebührend verabschieden, trotzdem möchte ich jetzt schon einmal Dank und Anerkennung für den jahrelangen, außergewöhnlichen Einsatz für die Feuerwehr aussprechen“, sagte Bürgermeister Lukas Miebach vor vielen Feuerwehrleuten, die im Zuschauerraum des Ratssaals Platz genommen hatten. Er selber sei zwar noch nicht lange im Amt, verfolge die Leistungen der Feuerwehr aber schon seit vielen Jahren.

 

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Krimmel wurde im April 2014 zum Leiter der Feuerwehr ernannt, nachdem er bereits seit 2007 das Amt des Vize innehatte. „In dieser Zeit hat er ein hohes Maß an Einsatz und Vorbild gezeigt“, lobte Miebach den scheidenden Wehrchef. In Reihen der Feuerwehr habe man lange überlegt, wer in solch große Fußstapfen treten könnte.

 

Rat kompakt
 

  • Einstimmig verwies der Rat einen Antrag von Bündnis 90/Die Grünen in den Planungs- und Umweltausschuss, in dem die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum im Baugebiet Buschhausen gefordert wurde. Im Fall Buschhausen warnte Bau-Fachbereichsleiter Andreas Kiel vor einer dann nötigen Änderung des Bauplanes und des damit zusammenhängenden, kostenintensiven Verfahrens. Laut Kämmerin Melanie Baltes-Gerlach sind rund 50 Prozent der Baugrundstücke für Ein- bzw. Zweifamilienhäuser reserviert. Erst einmal wolle man die weitere Entwicklung abwarten und das Thema bei Bedarf erneut im Ausschuss diskutieren.
     
  • Mehrheitlich abgelehnt wurde ein Grünenantrag zum gleichen Thema für das vom Architekturbüro Rother erworbenen „Ründerother Quartier“. Ein Teil des Grundstücks an der L 136 oberhalb der Bushaltestelle solle laut Grünensprecher Karl Lüdenbach von der Gemeinde zurückgekauft werden. Von der Verwaltung und den übrigen Fraktionen wurde das Vorhaben kritisch gesehen. Nur wenn der Investor auf die Verwaltung zukomme, wolle man das Thema erneut diskutieren.

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