POLITIK

Landratskandidatur: Auch die FDP setzt auf Grootens

lw, Red; 17.03.2025, 13:14 Uhr
Fotos: FDP Oberberg --- Kreisfraktionschef Reinhold Müller (li.) und FDP Oberberg Vorsitzender Dominik Trautmann (re.) gratulierten Klaus Grootens zum guten Wahlergebnis.
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Landratskandidatur: Auch die FDP setzt auf Grootens

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lw, Red; 17.03.2025, 13:14 Uhr
Oberberg – Mehrheit der Liberalen wählte den amtierenden Kreisdirektor zu ihrem Kandidaten bei der Kommunalwahl im Herbst.

Mitte Januar hatte die CDU Oberberg den amtierenden Kreisdirektor und Kreiskämmerer Klaus Grootens als ihren Kandidaten für die Position des Landrats aufgestellt. Der 51-Jährige soll Landrat Jochen Hagt beerben. Nun haben sich auch die Liberalen hinter Grootens positioniert. Bei der Kreiswahlversammlung mit anschließendem Kreisparteitag der FDP Oberberg im Hotel „Zur Post“ in Wiehl am Samstag entschieden sich 93,5 Prozent der anwesenden Mitglieder für den Juristen als "Kandidat der bürgerlichen Mitte“, wie er sich bezeichnet.  

 

In seiner Vorstellung riss Grootens für ihn zentrale Themen an. Dazu gehörte die Stärkung des Kreises als Industriestandort trotz schwieriger Zeiten. Unterstützung bekommen sollen aber auch alle, die sich ehrenamtlich für die Gesellschaft engagieren und diese damit zusammenhielten. Auch die Diskussion um die Millionen-Pläne für die Zentralisierung der Kreisverwaltung griff Grootens in seiner Rede auf. Allein die mehr als 20 häufig energetisch unsanierten Liegenschaften, in denen der Kreis aktuell viele Mitarbeiter unterbringen müsse, kosteten den Kreis und damit auch die Kommunen mehr als eine Million Euro im Jahr an Miete und Nebenkosten. Die Zentralisierung sei nötig, um „maximal einsparen“ zu können.

 

[Geehrt wurden bei der Versammlung unter anderem Josef Schnepper aus Wipperfürth für 25 Jahre, Ursula Witten aus Nümbrecht für 25 Jahre, Andrea Molitor aus Gummersbach für 40 Jahre und Jürgen Schumacher aus Gummersbach für 50 Jahre Mitgliedschaft.]

 

Dominik Trautmann, Vorsitzender der FDP Oberberg, blickte im Rahmen des Kreisparteitags zurück und dankte allen – vor allen den Jungen Liberalen – für ihren Einsatz bei der Bundestagswahl. Auch wenn sich die Liberalen natürlich ein besseres Ergebnis gewünscht hätten. Zeit zum Trübsal blasen bleibt der FDP aber ohnehin nicht, was auch der Bundestagskandidat Sebastian Diener unterstrich. Bei der Kommunalwahl werde es wichtig sein, einen Aufwärtstrend zu setzen, so Trautmann. „Liberale Werte wie Eigenverantwortung, Chancen durch Bildung, wirtschaftliche und individuelle Freiheit, eine starke, moderne Demokratie oder ein schlanker Staat sind heute genauso wichtig wie gestern!“, so Diener.

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