SOZIALES
3.000 Euro als „Geste der Verbundenheit“
Gummersbach – Die Weihnachtsspende der AggerEnergie geht an zwei karitative Organisationen aus der Region.
Von Louisa Krüger
Heute fand die alljährliche Übergabe der Weihnachtsspende der AggerEnergie statt. „Als Geste der Verbundenheit und sozialen Verantwortung in der Region sehen wir von Weihnachtspräsenten für unsere Kunden und Partner ab“, erklärte der Geschäftsführer der AggerEnergie, Frank Röttger. Stattdessen spendet das Unternehmen seit 2007 insgesamt 3.000 Euro an zwei karitative Organisationen aus der Region. Vorab werden Vorschläge für verschiedene Einrichtungen über die sozialen Medien gesammelt. Anschließend stimmt die Belegschaft der AggerEnergie ab, wohin die Hilfsgelder gehen sollen. Die Interaktion der Öffentlichkeit war im vergangenen Jahr mit 458 Kommentaren auf Instagram und Facebook besonders hoch.
Dieses Mal gingen je 1.500 Euro an den Verein der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung Oberberg (SAPV) und die Kölner Klinikclowns für die Kinderstation des Kreiskrankenhauses Gummersbach.
Die Helfer des SAPV Palliativ-Vereins Oberberg spezialisieren sich auf ambulante Palliativversorgung und kümmern sich um unheilbar kranke Menschen ab 18 Jahren. „Ziel ist es, die Lebensqualität zu steigern“, sagte der Geschäftsführer, Vincent Jüllich. Der im Jahr 2020 gegründete Verein arbeitet mit einem breitgefächerten Team in Kooperation mit der Palliativstation. Täglich betreuen die Mitarbeiter etwa 100 Patienten und deren Angehörige. Neben der medizinischen Versorgung ist auch die kommunikative Unterstützung Teil der Aufgaben des Vereins.
Die Spenden der AggerEnergie werden für verschiedene Projekte verwendet, wie beispielweise die Unterstützung der ambulanten Hospizdienste oder des Kinderkrebsprojekts „Fruchtalarm“. Aber auch die finanzielle Unterstützung einzelner Patienten steht im Fokus. „Wir wollen dazu beitragen, dass die ein oder andere Sorge genommen wird“, erklärte Cathrin Schmitt, Schatzmeisterin des Vereins.
Die Kölner Klinikclowns kooperieren seit vielen Jahren mit dem Klinikum Oberberg. Einmal pro Woche besuchen sie die Kinderstation des Kreiskrankenhauses in Gummersbach. „Besonders wichtig ist es uns, Spaß und Action in die Zimmer zu bringen“, sagte der Klinikclown "Schoko" (Jesse Albert). Als Clown-Duos ziehen die Schauspieler durch die Zimmer der Kinder und führen Zaubertricks vor, singen oder haben ein offenes Ohr für die Sorgen der jungen Patienten. Die Spende wird gezielt für die Einsätze im Klinikum Oberberg verwendet und kommt somit den Kindern der Region zugute.