SOZIALES

Familienbüro: Bestehende Netzwerke weiter ausbauen

ls; 28.04.2026, 18:00 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung --- Die Vertreter von Kreis und IB eröffneten heute das Familienbüro mit viele Gästen.
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Familienbüro: Bestehende Netzwerke weiter ausbauen

ls; 28.04.2026, 18:00 Uhr
Bergneustadt – Heute eröffnete ein weiteres Familienbüro als Anlaufstelle für Menschen, die Hilfe in allen Lebenslagen benötigen.

Von Leif Schmittgen

 

Heute eröffnete in Bergneustadt ein weiteres Familienbüro seine Pforten. Die Einrichtung in der Bahnstraße ist nach den Filialen in Morsbach und Waldbröl die dritte Einrichtung in Trägerschaft des Internationalen Bundes (IB) und soll – so der Wunsch der Protagonisten vor Ort – bestehende Netzwerke weiter ausbauen. So stehen die Bergneustädterin Christine Iavremschuk und ihre Kollegen Frank Halberstadt sowie Sarah Bayer an vier Tagen pro Woche zur Tages- oder auch Abendzeit für hilfesuchende Familien für Fragen in allen Lebenslagen zur Verfügung.

 

„Wir mussten das Angebot europaweit ausschreiben und sind sehr froh, dass wir einen regionalen Träger etablieren konnten“, so Ralf Schmallenbach (Foto), Kreissozial- und Gesundheitsdezernent. Der Oberbergische Kreis etabliert bis voraussichtlich 2027 überall dort Familienbüros, wo es keine kommunalen Jugendämter gibt. Es soll dort Unterstützung bzw. Vermittlung bei finanziellen Fragen, Antragstellungen oder auch Lebensfragen geben. „Bei Bedarf vermitteln wir auch gerne innerhalb des Netzwerks weiter“, betonte Iavremschuk und meinte, dass man nicht in Konkurrenz zu anderen Einrichtungen oder Beratungsstellen stehe. Bergneustadts Bürgermeister Matthias Thul freute sich über das ergänzende Hilfsangebot. „Wir haben eine zentrale Anlaufstelle gefunden, die sich aber nicht auf dem Präsentierteller befindet“, so Thul.

 

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In den Räumlichkeiten gibt es neben einer Spielecke für den Nachwuchs auch diskrete Beratungszonen. Der Bürgermeister dankte Fachbereichsleiterin Claudia Adolfs für die akribische Suche nach einem passenden Immobilienstandort. Ihren Tribut zur heutigen Eröffnungsfeier zollten Vertreter sämtlicher Vereine und Institutionen aus dem Stadtgebiet und begannen nach dem offiziellen Teil mit dem, was beim Familienbüro im Mittelpunkt steht: dem Ausbau und der Pflege von Netzwerken.

 

[Christine Iavremschuk (li.), Sarah Bayer und Frank Halberstadt sind die Ansprechpartner vor Ort.]

 

In Trägerschaft der IB entstehen in Reichshof, Nümbrecht und Engelskirchen bis zum kommenden Jahr drei weitere Familienbüros. Drei weitere werden von der Caritas betrieben. Erst kürzlich wurde ein Familienbüro in Marienheide eröffnet.

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