Oberberg - Beim Benefiz Spring-Cycling machten in diesem Jahr rund 150 Teilnehmer aus ganz Deutschland mit - Spenden über rund 6.000 Euro gingen an zwei oberbergische Projekte - Orga-Team zieht sich zurück.
Zum fünften Mal hat in diesem Jahr das Benefiz Spring-Cycling stattgefunden. Initiator Reiner Heske aus Wiehl hatte zu diesem Zweck wieder (Hobby-)Radfahrer gesucht, die in 21 Tagen möglichst viele Kilometer auf dem Fahrrad zurücklegen möchten. Pro gefahrenem Kilometer wurde ein selbst gewählter Betrag gespendet. Laut Mitteilung haben in diesem Jahr rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland "unermüdlich in die Pedale" getreten. Der Erlös von 6.060 Euro ging je zur Hälfte an „Mukoviszidose Oberberg“ und an „Hilfe für Nick & Co“ – ein Projekt der Ursula Barth Stiftung.
Reiner Heske, selbst seit Geburt an Mukoviszidose erkrankt und Veranstalter des Benefiz Spring-Cycling und des Mukolaufs Oberberg, freut sich über die Unterstützung. Dass er diese Events voller Dankbarkeit mit einem kleinen Team organisieren kann, verdanke er einer Lungentransplantation im Jahr 2013, die ihm ein zweites, sportliches Leben schenkte, heißt es in der Mitteilung. Allerdings ziegt sich Heske mit seinem Orga-Team nun vorerst aus privaten Gründen aus den Benefiz-Aktionen zurück. "Wir sind unendlich dankbar. Seit 2017 konnten mit den Benefiz Events gemeinsam knapp 80.000 Euro an soziale Organisationen und Herzensprojekte weitergeleitet werden." Der Dank des Orga-Teams gelte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, Helfern, den Unterstützern und Sponsoren – "ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen".
Gelungen ist beim diesjährigen Spring-Cycling erneut die Erdumrundung. 42.000 Kilometer ( Erdumfang) sei das Ziel gewesen. Zusammengekommen seien 53.940 Radkilometer in den 21 Tagen, rund 360 Kilometer pro Teilnehmer. Mit dabei unter anderem war Paul Thelen (83), ein Duathlet aus Würselen, der mit 988 Kilometern auf den 9. Platz in der Gesamtwertung fuhr – in seiner Altersklasse siegte er souverän.
Alexander Pahlke sicherte sich mit 2.388 Kilometern in 21 Tagen den Sieg in der Gesamtwertung – hauchdünn vor Ludger Garding mit 2.328 Kilometern. Auf Platz 3: Edyta Zimon vom RSC Dorsten. Mit 1.376 Kilometern holte sie sich gleichzeitig den Sieg in der Damenwertung, so die Mitteilung.
In der E-Bike-Wertung setzte sich Michael Ganswind aus Unna mit 1.193 Kilometern an die Spitze. Gefolgt von Heike Krause aus Mosbach. Auf Platz 3 kam Werner Hebel (75) aus Waldbröl. Die Abschlussfahrt fand gemeinsam bei der „Tour de Reichshof“ (50 Kilometer / 1.000 Höhenmeter) und der „Tour de Denklingen“ (25 Kilometer / 500 Höhenmeter) rund um das Dorfhaus Heienbach statt. Das Orga-Team dankt der Dorfgemeinschaft Heienbach, die die Benefiz-Aktionen seit 2017 unterstützt.
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