SOZIALES

Doppelte Vorweihnachtsfreude

jaw; 29.11.2021, 21:00 Uhr
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Fotos: Jan Weber --- Die Geschäftsführer von "Hospicall", Andreas Hüschemenger (li.) und Rüdiger Gelfarth (re.), übergaben dem Vorsitzenden der Tafel, Ulrich Pfeiffer, den ersten Spendenscheck des Tages.
SOZIALES

Doppelte Vorweihnachtsfreude

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jaw; 29.11.2021, 21:00 Uhr
Gummersbach - Die Firma "Hospicall" hat Spendenschecks an die Oberbergische Tafel und an die Suppenküche Steinenbrück übergeben - 5.000 Euro sollen Bedürftigen in der Vorweihnachtszeit zugutekommen.

Von Jan Weber

 

Draußen wird es dunkel und kälter, die Pandemie geht wieder in die Vollen und jeder versucht bestmöglich über die Runden zu kommen - keine gute Ausgangslage für Institutionen, die sich um bedürftige Bürger kümmern. Dass solche Einrichtungen auch in "normaleren" Zeiten und unabhängig von der Witterung auf Hilfe von außen angewiesen sind, steht außer Frage, die momentane Situation ist trotzdem äußerst prekär. Die Wiehler Firma "Hospicall" möchte noch dieses Jahr ihre Räumlichkeiten nach Gummersbach verlegen und hat schon vor dem Weihnachtsfest Geschenke für soziale Einrichtungen im Gepäck. Im Rahmen der firmeninternen Aktion "Spenden statt Stollen" möchten sie Bedürftigen aus der Region unter die Arme greifen. Heute Mittag verteilte die Geschäftsführung Schecks in Höhe von insgesamt 5.000 Euro.

 

"Wir leben in einer engagierten Region und möchten unseren Teil dazu beitragen, dass es den Menschen hier in der Gegend etwas besser geht", berichtet Andreas Hüschemenger aus der Geschäftsleitung von "Hospicall". Die erste Gabe kam der Oberbergischen Tafel in Gummersbach zugute. Ein Scheck über 4.000 Euro soll die Einrichtung und ihre Arbeit in der Adventszeit entlasten. "Wir freuen uns riesig darüber, dass wir den Bedürftigen zu Weihnachten ein ganz besonders schönes Paket zusammenstellen können. Keiner soll leer ausgehen", freute sich Ulrich Pfeiffer, Vorsitzender der Oberbergischen Tafel. Mehrere Hundert Päckchen mit Lebensmitteln und Produkten des alltäglichen Gebrauchs sollen kurz vor Heiligabend verteilt werden.

 

[Manuela Kathmann (v.li.) übergab Maike Wittenburg den zweiten Scheck des Tages.]

 

Die Suppenküche im Ortsteil Steinenbrück bekam ebenfalls einen Spendenscheck über 1.000 Euro von den Vertretern von "Hospicall" ausgehändigt. "Man rutscht schnell und ungewollt in eine brenzlige Situation ab und deshalb freuen wir uns den Menschen auch in schweren Zeiten ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern zu können", so Manuela Kathmann aus dem Marketing von 'Hospicall'. Die Einrichtung öffnet drei Mal pro Woche die Türen und lädt bedürftige Bürger zum Mittagstisch ein, dabei spenden ortsansässige Supermärkte, Bäckereien und weitere Unternehmen regelmäßig Lebensmittel.

 

"Die Unterstützung ist für alle Mitarbeiter ein Motivationsschub, denn die Suppenküche ist für alle eine Herzensangelegenheit. Wir bieten nicht nur Essen an, sondern einen Platz des Austausches und des herzlichen Miteinanders", berichtet Maike Wittenburg, die ab dem neuen Jahr die Leitung der Suppenküche übernimmt. Das Geld soll für die laufenden Kosten wie Strom, Wasser und für das Auto, womit die ehrenamtlichen Mitarbeiter zum Teil auch Bedürftige anfahren und gespendete Lebensmittel transportieren, benutzt werden. Selbst wenn die Küche geschlossen ist, stehen oftmals Nahrungsmittel wie Brot oder Gemüse vor dem Gebäude bereit.

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