SOZIALES

Wanderung bringt 12.222 Euro

ls; 16.12.2025, 11:45 Uhr
Foto: Thomas Hütt --- Fabian Müller (v.li.), Thomas Hütt und Sven Achenbach starteten am vergangenen Freitag gen Essen.
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Wanderung bringt 12.222 Euro

ls; 16.12.2025, 11:45 Uhr
Gummersbach – Für das WDR 2-Weihnachtswunder kam mehr Geld zusammen als erwartet (AKTUALISIERT).

Von Leif Schmittgen

 

+++2. Meldung (Dienstag, 16. Dezember)+++

 

Ganze 12.222 Euro sind nach dem Spendenlauf von Fabian Müller, Thomas Hütt und Sven Achenbach für das WDR 2-Weihnachtswunder zusammengekommen. „Aus einer Schnapsidee wurde ein bergisches Weihnachtswunder“, freut sich Fabian Müller über den hohen Betrag, der auch aufgrund der Berichterstattung von Oberberg-Aktuell erzielt wurde. „Die 100 Kilometer waren anstrengender, als wir es uns gedacht haben“, so Müller weiter. Ein Hotelier in Remscheid habe die Übernachtung übernommen und zusätzlich gespendet.

 

 

Auch Bargeld wurde entgegengenommen. Ein Passant hatte dem Trio auf der Bahntrasse in Wipperfürth einige Scheine in die Hände gedrückt, nachdem er sie erkannt hatte. „Obwohl die Beine so unglaublich schwer waren, haben wir den Scheck in Essen auf dem Burgplatz an der WDR 2-Bühne überreicht“, so Müller.

 

+++1. Meldung (Mittwoch, 10. Dezember)+++

 

Die Freundschaft zwischen Fabian Müller, Thomas Hütt und Sven Achenbach besteht seit der Schulzeit. Heute sind die ehemaligen Abiturienten 43 Jahre alt. Die Derschlager treffen sich regelmäßig zum Joggen oder Wandern und haben kürzlich von der Aktion „WDR 2 Weihnachtswunder“ gehört, bei der Geld für hungernde Menschen in der ganzen Welt gesammelt wird. 

 

Kurzerhand eröffneten die Freunde ein Spendenkonto, um zunächst im Verwandten-, Freundes- und Bekanntenkreis zum Spenden aufzurufen. Binnen drei Tagen wollen die Männer nun Essen erreichen, wo sie am Sonntag von einem Team des WDR mit weiteren Spendern empfangen werden. Die Wanderschuhe werden am frühen Freitagmorgen in Derschlag geschnürt, am Abend möchte das Trio in Remscheid übernachten. 

 

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„Das wird die längste und schwerste Etappe“, vermutet Thomas Hütt. Er rechnet mit rund 40 der etwa 100 Gesamtkilometer. Am nächsten Tag geht es weiter nach Heiligenhaus, ehe man am Sonntagnachmittag die Ruhrpott-Metropole erreichen möchte. Dort hat WDR 2 sein Weihnachtswunder-Studio aufgestellt. „Die Hoteliers kommen uns preislich entgegen, weil sie wissen, dass wir für den guten Zweck unterwegs sind“, freut sich Hütt über unerwartete Unterstützung der Gastronomen entlang der Wegstrecke. 

 

Seit einigen Wochen trainieren die Wohltäter nun regelmäßig, um das Ziel zu erreichen. Wer die drei Freunde auf ihrem Weg finanziell für die gute Sache unterstützen möchte, kann hier spenden. Oberberg-Aktuell wird an dieser Stelle über die Spendenübergabe berichten.

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