SOZIALES
Verstärkung für die ambulante Hospizarbeit
Oberberg - Sieben neue Hospizhelfer erfolgreich ausgebildet – Weitere Ehrenamtliche gesucht.
Sechs Frauen und ein Mann haben den Grund- und Aufbaukurs zur Vorbereitung auf die ehrenamtliche Sterbebegleitung erfolgreich abgeschlossen. Ab sofort verstärken sie laut einer Mitteilung das Team der Malteser Hospiz- und Trauerdienste Oberberg, um lebenszeitverkürzten Kindern und Jugendlichen und final erkrankten Erwachsenen, sowie deren Angehörigen in einer schweren Lebensphase beizustehen. Der Weg in dieses besondere Ehrenamt erfordere neben Einfühlungsvermögen eine fundierte Vorbereitung. In den vergangenen Monaten hatten sich die Teilnehmenden intensiv mit Themen wie Kommunikation, den Bedürfnissen Sterbender, aber auch ethischen Fragen auseinandergesetzt.
Ein neuer Qualifizierungskurs steht bereits in den Startlöchern, da der Bedarf an Begleitungen kontinuierlich wächst, heißt es weiter. Hierfür werden neue Ehrenamtliche gesucht. „Viele Menschen haben anfangs Berührungsängste mit den Themen Sterben und Tod“, erklärt die Leiterin Anke Bidner. „In unseren Kursen nehmen wir diese Ängste. Wir bereiten die zukünftigen Helferinnen und Helfer intensiv vor und lassen sie auch nach der Ausbildung nicht allein. Regelmäßiger Austausch und Supervisionen geben im Ehrenamt sicheren Halt.“
Wer kann Hospizhelfer werden? Spezielle medizinische oder pflegerische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, sie übernehmen keine pflegerischen oder medizinischen Aufgaben. Wer sich für die Hospizarbeit und die Ausbildung zum Hospizhelfer interessiert, erhält alle weiteren Informationen beim Malteser Hospiz -und Trauerdienst Oberberg unter Tel.: 02262/707 555 0 (Wiehl), Tel.: 02263/481 192 5 (Engelskirchen) oder per E-Mail an hospizdienst.wiehl@malteser.org oder hospizdienst.engelskirchen@malteser.org. Die Ausbildung ist für die Teilnehmenden kostenfrei.