SOZIALES

Zahlreiche Sozialführerscheine vergeben

Red; 22.07.2026, 13:19 Uhr
Fotos: OBK --- Die stellvertretende Landrätin Heidrun Schmeis-Noack (3. v. l.), Engelskirchens Bürgermeister Lukas Miebach (l.) und Weitblicklotse Hans-Willi Rudloff gratulieren den Schülerinnen und Schülern zum Erwerb des Sozialführerscheins.
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Zahlreiche Sozialführerscheine vergeben

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Red; 22.07.2026, 13:19 Uhr
Oberberg – Schülerinnen und Schüler wurden für ihr ehrenamtliches Engagement in Engelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen geehrt.

In gleich drei Kommunen hat die Ehrenamtsinitiative des Oberbergischen Kreises ihre Sozialführerscheine an ehrenamtlich engagierte Schülerinnen und Schüler übergeben. Wie der Oberbergische Kreis mitgeteilt hat, haben die Jugendlichen sich an vier Nachmittagen in Senioren- und Behinderteneinrichtungen sowie in Kindergärten eingebracht. Dazu gehörten eine theoretische Einführung, Praxisbegleitung und ein Auswertungsgespräch. Landrat Klaus Grootens bedankt sich bei allen Einrichtungen, die das Weitblick-Projekt des Oberbergischen Kreises unterstützen und den Schülerinnen und Schüler damit die Möglichkeit geben, erste Erfahrungen im Berufsleben zu sammeln. „Zugleich profitieren die Einrichtungen vom freiwilligen Einsatz der Jugendlichen, auch indem sie potentiellen Nachwuchskräften die vielfältigen Aufgabenbereiche vor Ort vermitteln“, wird Grootens in der Mitteilung zitiert.

 

In Engelskirchen haben zwölf Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Sekundarschule Walbach Sozialführerscheine erworben. Die Jugendlichen waren in ihrer Freizeit für jeweils zwölf Stunden in den Senioreneinrichtungen Lepperhammer und AWO Ründeroth zur Unterhaltung und Begleitung der Bewohner eingesetzt. Im Rahmen einer vom Weitblick-Lotsen Hans-Wili Rudloff moderierten Gesprächsrunde berichteten die Schülerinnen und Schüler von ihren Aktivitäten in den Einrichtungen. So haben sie sich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern unterhalten, gespielt, gebastelt, gesungen und Spaziergänge gemacht.

 

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In Radevormwald haben neun Schülerinnen des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Armin-Maiwald-Schule den Sozialführerschein der Ehrenamtsinitiative Weitblick erworben. Die Jugendlichen der 8. und 10. Jahrgangsstufe waren in Senioreneinrichtungen, im Sana-Krankenhaus und in Kindergärten aktiv. Bei der feierlichen Übergabe der Sozialführerscheine mit dem stellvertretenden Landrat Jürgen Fischer, betonte Bürgermeister Dejan Vujinovic einmal mehr die große Bedeutung, sich für das Gemeinwohl einzubringen: „Das Ehrenamt ist der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhält!“.

 

In Radevormwald haben seit Einführung des Projekts im Jahr 2014 120 Schülerinnen und Schüler den Sozialführerschein erworben, wird Christine Bray von der Fachstelle für bürgerschaftliches Engagement und Ehrenamt der Ehrenamtsinitiative Weitblick in der Mitteilung zitiert. Da sich in Radevormwald deutlich mehr Mädchen als Jungen im Freiwilligendienst eingebracht haben, hofft die Weitblick-Koordinatorin, dass sich in Zukunft auch mehr Jungen für das Projekt gewinnen lassen. Als Ansprechpartnerin steht Kerstin Scheibler, die Weitblicklotsin in Radevormwald, zur Verfügung.

 

[Auch in Hückeswagen und Radevormwald wurden Sozialführerscheine übergeben.]

 

In Hückeswagen hat der Oberbergische Kreis insgesamt 33 Sozialführerscheine an Schülerinnen und Schüler der Realschule und der Montanus-Hauptschule verliehen. Die Jugendlichen haben sich ehrenamtlich im Ev. Altenzentrum Johannesstift, in den AWO Familienzentren Johanna-Heymann und sowie Margarete-Starrmann, im Ökumenischen Kindergarten St. Katharina, im Newcare Home Rade, in der Kita Kreuzkirche sowie beim THW und der Jugendfeuerwehr engagiert. Dafür gibt es vom stellvertretenden Landrat Jürgen Fischer viel Lob und Anerkennung.

 

„Ich freue mich auch hier über eine starke Beteiligung zum Erwerb des Sozialführerscheins und hoffe, dass diese Erfahrungen die Jugendlichen dazu motiviert haben, auch weiterhin ehrenamtlich aktiv zu sein“, so Fischer. Der Sozialführerschein könne darüber hinaus Inspiration sein und den Absolventinnen und Absolventen persönlich sowie bei ihrer Berufswahl weiterhelfen. „Für alle Beteiligten, für die Schülerinnen und Schüler, die Seniorinnen und Senioren, für die sozialen Einrichtungen sowie für die öffentliche Hand ist dies eine Win-win-Situation.“ Dabei dankte er vor allem der Standortlotsin in Hückeswagen, Margareta Coenen, „die erneut dafür gesorgt hat, das Projekt Sozialführerschein so erfolgreich umzusetzen.“ Weitere Informationen auf www.obk.de/weitblick.

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