SPORTMIX
Vater-Sohn-Team aus Nümbrecht holt den Titel
Morsbach – 36 Teams waren beim Steeldart-Turnier des FTC Lichtenberg am Start – Elfjähriges Talent zeigte im Gewinnerduo sein Können.
Das 5. Steeldart-Turnier des FTC Lichtenberg war erneut ein voller Erfolg. Am ersten Tag waren 36 Zweier-Teams am Start, die in neun Gruppen um den Einzug in die Finalrunde am darauffolgenden Tag kämpften. Das war ein neuer Teilnehmerrekord. 27 Teams qualifizierten sich im 501 Single-Out-Modus für den Samstag.
Am Tag zwei wurde im Double-Out-Modus und mit einem Doppel-K.o.-System gespielt. Jedes teilnehmende Doppel hatte somit mindestens zwei Spiele. Verdienter Sieger war am Ende ein Vater-Sohn-Team aus Nümbrecht. Ralf und Leopold Wittenberg verloren die erste Partie gegen Benedikt Frahm und Elias Koch, doch danach starteten sie durch.
Sie gewannen acht Spiele in Folge und zogen ins Finale gegen André Blank und André Gokus ein. Das Duo aus Reichshof hatte sich ungeschlagen für das Endspiel qualifiziert. Ralf und Leopold Wittenberg gewannen zweimal mit 2:0-Legs und setzten sich die Siegerkrone auf. Der elfjährige Leopold begeisterte die Zuschauer durch sein Können und seine Nervenstärke. Mit einem hohen Scoring und einer überragenden Doppel-Quote trug er seinen Vater zum Turniersieg und 500 Euro Preisgeld.
„Wir sind trotzdem mehr als zufrieden und gegen ein solch starkes Duo kann man verlieren“, erklärte das Team Blank/Gokus nach seiner ersten Teilnahme. Im finalen Leg spielten die Sieger einen überragenden Average von 83,5. Das beste High-Finish (133 Punkte) spielten ebenfalls die Wittenbergs. Umso erstaunlicher ist die Leistung, wenn man bedenkt, dass der Junior noch gar nicht so lange dabei ist. „Er hat erst vor 16 Monaten angefangen“, erklärt der Papa. Eine Teilnahme bei den parallel ausgetragenen Deutschen Juniorenmeisterschaften im E-Dart stand ebenfalls im Raum, aber Leopold spielt lieber Steel.
Das Duo Marcel Dziadula/David Weyel aus Morsbach und Freudenberg freute sich über Platz drei. Auf den weiteren Plätzen folgten Dennis Maise/Serkan Özdemir (vierter Platz) sowie Benedikt Frahm und Elias Koch, die sich den fünften Platz mit Stefan Schlatter und Marc Köster teilten. Bei den 180ern (insgesamt neun im Turnier) hatten die Teams Dziadula/Weyel sowie Blank/Gokus mit jeweils zwei Treffern die Nase vorn. Das Team Jonas Vogel und Ben Mortsiefer spielte ein Shortgame mit 14 Darts.