SPORTMIX

Volleyball satt in der GWN-Arena: 16 Teams kämpften um die Westdeutsche Meisterschaft

pn; 11.05.2026, 14:15 Uhr
Fotos: Michael Kleinjung ---- Spektakulären Nachwuchs-Volleyball gab es am Wochenende in der GWN-Arena zu sehen.
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Volleyball satt in der GWN-Arena: 16 Teams kämpften um die Westdeutsche Meisterschaft

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pn; 11.05.2026, 14:15 Uhr
Nümbrecht – Die Nümbrechter Volleys richteten am Wochenende die Westdeutschen Meisterschaften der U12 aus – Der Gastgeber sammelt wertvolle Erfahrungen auf Spitzenniveau, der Titel geht nach Solingen.

Von Peter Notbohm

 

Baggern, pritschen und in seltenen Fällen auch mal schmettern hieß es am Wochenende in der GWN-Arena in Nümbrecht. Hier fand am Samstag und Sonntag die Westdeutsche Meisterschaft der Jugend in der Altersklasse U12 (2015 und jünger) statt. 16 Teams zeigten hochklassigen Nachwuchsvolleyball, spannende Spiele und eine tolle Atmosphäre auf und neben dem Feld. Für Stimmung sorgten neben vielen Eltern auf den Tribünen auch die Spieler selbst, die sich mit Anfeuerungsrufen zwischen den Ballwechseln immer wieder selbst motivierten.

 

[Die Nümbrechter U12-Spieler kämpften um jeden Ball.]

 

Zu holen gab es zwei Tickets zur Deutschen Meisterschaft. Den Titel sicherten sich die SolingenVolleys vor dem TuB Bocholt. Der gastgebende SSV Nümbrecht musste sich mit dem letzten Platz begnügen, trotzdem war das Turnier aus Sicht der Oberberger ein voller Erfolg, auch weil die männlichen U12-Volleys der Nümbrechter noch nicht lange existieren und wertvolle Erfahrungen auf Spitzenniveau sammeln konnten. Das Ticket für die Westdeutsche Meisterschaft hatten die Oberberger als Gastgeber sicher, die anderen Teilnehmer mussten den Weg über zwei Qualifikationsrunden gehen. In den vergangenen Wochen hatte man in Nümbrecht deshalb einige Sondertrainings eingeschoben, um das Team vorzubereiten.

 

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„Wir wussten, dass hier die besten Teams aus ganz NRW aufeinandertreffen werden. Unsere Mannschaft ist noch sehr jung und manche Spieler sind noch nicht so lange dabei, weshalb uns klar war, dass unsere Chancen begrenzt sein werden“, sagte Trainerin Tilda Bremm, die gemeinsam mit Mari Simon die Nümbrechter durch die Spiele coachte. Was ihnen trotzdem wichtig war: „Wir haben die Jungs, darauf vorbereitet, dass sie ihr Bestes geben müssen und es trotzdem vielleicht schwierig wird. Es geht aber auch darum, Spaß zu haben. Und wir konnten auch einige Sätze gewinnen. Das ist schon ein Erfolg.“

 

[Trotz ihres jungen Alters versuchten sich die jungen Nachwuchs-Volleyballer schon an manchem Schmetterball.]

 

Am Samstag wurden zunächst die Vorrunden ausgespielt. In vier Vierergruppen erspielten sich die 16 Mannschaften ihren Platz in der Hauptrunde am Sonntag. Nümbrecht wurde in seiner Gruppe mit nur einem gewonnenen Satz Vierter hinter den Teams aus Paderborn, Essen und Schwerte. Somit ging es am Sonntag um die Plätze 13 bis 16. Hier zwangen die jungen Oberberger ihre Gegner aus Mondorf, Düsseldorf und Düren zwar in allen drei Spielen in den Tiebreak, ein Sieg blieb den SSV-Volleys aber verwehrt.

 

Gespielt wird Volleyball bei den U12-Jungen im „Zwei gegen zwei“ auf 4,5x4,5 Meter großen Feldern mit sogenannten Leichtbällen. Maximal können zwölf unterschiedliche Spieler eingesetzt werden. Gewechselt wird nach der sogenannten portugiesischen Regel, eine spezielle Aufschlagregel zur Nachwuchsförderung. Nach zwei Aufschlägen wird um eine Position rotiert, in der Rotation müssen mindestens drei Spieler sein. Um einen Satz zu gewinnen, sind mindestens 15 Punkte notwendig (2 Punkte Vorsprung zum Satzgewinn sind verpflichtend). Geleitet werden die Spiele von den Kindern selbst. Den Schiedsrichter stellen nichtbeteiligte Teams. 

 

[Mari Simon (oberes Foto li.) und Tilda Bremm (unteres Foto li.) sammelten mit ihrem Team wertvolle Erfahrungen bei den Westdeutschen Meisterschaften.]

 

Nümbrechts Jugendwart Ulfried Stinnes freute sich, dass mit dem SSV Nümbrecht ein eher kleiner Verein die Westdeutsche Meisterschaft ausrichten durfte. Bei den Volleys flossen unzählige Stunden Arbeit in die Vorbereitung und Organisation des Turniers. Involviert waren auch alle vier Jugendmannschaften. „Das war schon ein gewaltiger Aufwand, den ich ehrlicherweise auch ein wenig unterschätzt habe, aber es hat sich gelohnt“, freute sich Stinnes über viel gutes Feedback aus Reihen der teilnehmenden Vereine. Ein Sonderlob hatte er für seine beiden jungen Trainerinnen, die erst kürzlich die C-Lizenz erworben haben: „Die beiden machen es hervorragend.“ Vor allem Mari Simon hatte sich im Vorfeld enorm engagiert und mit Einlaufkindern eine Einlaufzeremonie choreografiert.

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