WALDBRöL

Professionelle Hilfe im Ernstfall

us; 28.04.2026, 13:00 Uhr
Foto: Ute Sommer --- : Als noch wichtiger als die modernste Technik würdigte Kämmerin Anja Brauer die ehrenamtlichen Feuerwehrkräfte und deren Bereitschaft, 24/7 Verantwortung wahrzunehmen.
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Professionelle Hilfe im Ernstfall

us; 28.04.2026, 13:00 Uhr
Waldbröl - Mit der Übergabe zweier neuer „Gerätewagen -Logistik“ an die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Waldbröl, Thierseifen und Heide investiert die Stadt Waldbröl in schnelle und professionelle Hilfe für den Ernstfall.

Von Ute Sommer

 

Erfreulicherweise drehte sich der Einsatz diesmal nicht um den Kernauftrag „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“, sondern bestand für die Kameraden der Feuerwehreinheiten in Thierseifen und Heide gestern darin, zwei hilfreiche „Geschenke“ der Stadt Waldbröl in Empfang zu nehmen. In Vertretung der erkrankten Bürgermeisterin Larissa Weber übergab deren allgemeine Vertreterin und Kämmerin Anja Brauer zwei neue Feuerwehrfahrzeuge im Anschaffungswert von mehr als 1,3 Millionen Euro an die ehrenamtlich tätigen Rettungskräfte der Feuerwehr. Bis 2029 sind weitere 13 Millionen Euro des städtischen Haushaltes zur Erhöhung des Brandschutzes eingestellt, Investitionen, die die hohe Bedeutung der Feuerwehr für Waldbröl verdeutlichten.

 

Doch angesichts aller Technik gelte: „Das Wichtigste sind die Menschen, die sie bedient“, richtete Anja Brauer ihren Dank an die Ehrenamtlichen für ihren unermüdlichen Einsatz und ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Beide Gerätewagen wurden von den Einheiten selbst konfiguriert und sind bis unters Dach vollgepackt mit modernster Technik. So liegt der Ausstattungsschwerpunkt des Gerätewagens „GW-L2 Technische Hilfe“ auf „schwerer technischer Bergung/ Rettung“, ist mit spezieller Stütztechnik für die Hilfeleistung bei verunfallten LKWs bestückt und wird am Thierseifener Feuerwehrstandort Langenbacher Siefen, in Gewerbe- und Industriepark Waldbröl stationiert.

 

Mit spezieller Konzipierung für „Wasserförderung weite Wegstrecken“ verfügt der 320 PS-starke „GW-L2 Schlauch“ der Löschgruppe Heide über Allradantrieb, ein Automatik-Wandlergetriebe, serienmäßige Doppelkabine mit sechs Sitzplätzen, zwei leitungsstarke Wasserpumpen für die 2.400 Meter lange Schlauchleitung und weiterer feuerwehrtechnischer Spezial-Beladung. „Mit diesen Neuzugängen sind wir fahrzeugtechnisch auf dem neuesten Stand“, betonte der stellvertretende Leiter der Waldbröler Freiwilligen Feuerwehr, René Reissig-Hochweller.

 

Bei der Übergabe der Fahrzeuge im Bürgerdorf am Alsberg unterstrich Kreisbrandmeister Julian Seeger seine Dankbarkeit gegenüber allen oberbergischen Feuerwehrkräften, die ihren jeweiligen Beitrag zu den kreisweiten Einsatzkonzepten leisteten.

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