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Preisgericht kürt Siegerentwurf für REGIONALE-Projekt

Red; 22.07.2026, 12:53 Uhr
Fotos: pbr freiraum GmbH, Hannover.
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Preisgericht kürt Siegerentwurf für REGIONALE-Projekt

Red; 22.07.2026, 12:53 Uhr
Wipperfürth – Abschluss des Wettbewerbs „Auf zu neuen Ufern – Erlebbarkeit des Wupperufers“ – Fachjury vergibt Preise für die besten Entwürfe.

Beim Wettbewerb „Auf zu neuen Ufern – Erlebbarkeit des Wupperufers“ im Rahmen des REGIONALE 2025-Projekts stehen die Preisträger fest. Gesucht waren Konzepte, die die Wupper als prägendes Element der Wipperfürther Innenstadt integrieren und als Ort der Begegnung, Erholung und Bewegung für Menschen aller Generationen erlebbar machen. Im Mittelpunkt der Aufgabenstellung standen attraktive Aufenthaltsräume am Wasser, neue Zugänge zur Wupper sowie eine neue Fuß- und Radwegebrücke, die künftig die Verbindung zwischen Altstadt und Wupper stärken soll.

 

Bei der Gestaltung des Freiraums waren Maßnahmen zur Klimaanpassung und ökologischen Aufwertung – etwa durch Begrünung, Entsiegelung, naturnahe Ufergestaltung und die Berücksichtigung des Hochwasserschutzes – Bestandteil der Wettbewerbsaufgabe. Über die 13 eingereichten Wettbewerbsarbeiten hat ein fachübergreifend besetztes Preisgericht unter Vorsitz des Landschaftsarchitekten Thomas Dietrich entschieden.

 

Der erste Preis ging an den Entwurf von pbr freiraum (Hannover) gemeinsam mit DREWES + SPETH (Hannover), der zweite Preis an POLA Landschaftsarchitekten (Berlin) gemeinsam mit DKFS (Aachen) und knippershelbig (Stuttgart). Dritter wurde Planorama (Berlin) gemeinsam mit Doser Kempen Krause Ingenieure (Aachen). Zudem wurden Anerkennungen vergeben an A24 LANDSCHAFT (Berlin) gemeinsam mit Sterling Presser Architects & Engineers (Berlin) sowie lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner (München) gemeinsam mit Mayr Ludescher Partner (München).

 

Das Preisgericht begründete seine Entscheidung für den Siegerentwurf wie folgt: „Die Arbeit entwickelt einen insgesamt atmosphärischen und in wesentlichen Teilen überzeugenden Beitrag zur stadträumlichen Neuordnung. Besonders das ‚Wupperfenster‘ wird als prägnante und qualitätvolle Idee gewürdigt, die eine hohe räumliche Qualität entfaltet, die Beziehung zum Wasser stärkt und dem Ort eine eigenständige Identität verleiht. Die Brücke ist als zurückhaltendes, schlankes und grundsolides Bauwerk konzipiert. Sie drängt sich im Stadtraum nicht in den Vordergrund, nimmt nur wenig Raum ein und überzeugt zugleich durch eine angemessene gestalterische Raffinesse.“

 

„Ich freue mich sehr über das Ergebnis des Wettbewerbs. Die große Einigkeit des Preisgerichts zeigt, dass mit dem Siegerentwurf eine überzeugende Grundlage für die weitere Planung gefunden wurde. Mit diesem wichtigen Schritt kommen wir unserem Ziel näher, die Wupper als lebendigen Ort der Begegnung, der Erholung und des Miteinanders für alle Generationen weiterzuentwickeln“, sagt Bürgermeisterin Anne Loth.

 

Mit dem Wettbewerb ist ein wichtiger Grundstein für die weitere Entwicklung des REGIONALE-Projekts gelegt. Auf Grundlage des Siegerentwurfs werden nun die nächsten Schritte vorbereitet und die Voraussetzungen geschaffen, um die Planungen in der nächsten Projektphase weiterzuführen. Nach den Sommerferien findet die offizielle Preisverleihung statt, bei der die ausgezeichneten Entwürfe der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Anschließend können sämtliche Wettbewerbsarbeiten im Rahmen einer zweiwöchigen Ausstellung sowohl vor Ort als auch online besichtigt werden.

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