WIRTSCHAFT

A.S. Création: Dividende von 0,90 € je Aktie beschlossen

Red; 17.05.2022, 16:36 Uhr
Foto: A.S. Création.
WIRTSCHAFT

A.S. Création: Dividende von 0,90 € je Aktie beschlossen

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Red; 17.05.2022, 16:36 Uhr
Gummersbach – Heute fand die Hauptversammlung des Gummersbacher Tapetenherstellers statt - Erstes Quartal 2022 blieb hinter den Erwartungen zurück.

Die heutige Hauptversammlung der A.S. Création Tapeten AG wurde als virtuelle Veranstaltung abgehalten.  Vor dem Hintergrund der soliden Finanzlage zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 wurde beschlossen, für das vergangene Geschäftsjahr eine konstante Dividende von 0,90 € je Aktie auszuschütten. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jörn Kämper dankte allen Beschäftigten für ihr großes Engagement im zurückliegenden Geschäftsjahr. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit großer Mehrheit entlastet.

 

Der Vorstand präsentierte die Geschäftszahlen für das erste Quartal 2022, dessen gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen vom Krieg in der Ukraine, den stark steigenden Rohstoff- und Energiepreisen sowie den anhaltenden Störungen in den Lieferketten in Folge der Corona-Pandemie gekennzeichnet waren. In diesem Umfeld verzeichnete A.S. Création in den ersten drei Monaten einen Rückgang der Konzernumsätze von 40,3 Millionen Euro auf 39,7 Millionen Euro, der ausschließlich auf den Monat März und die rückläufige Umsatzentwicklung in den Auslandsmärkten zurückzuführen sei. In Deutschland konnten die Brutto-Umsätze dagegen von 17,8 Millionen Euro auf 19,5 Millionen Euro gesteigert werden.

 

Die massiven Preissteigerungen bei den Rohstoffen und Energien führten zu einer Belastung der Rohertragsmarge und damit zu einer deutlich verschlechterten Ertragslage. Das um Währungseffekte bereinigte operative Ergebnis belief sich in den ersten drei Monaten 2022 auf 1,0 Million Euro, was gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert einer Reduktion um 2,7 Millionen Euro entspricht.

 

Der Vorstand ist mit der Entwicklung der Umsatz- und Ertragslage im ersten Quartal 2022 nicht zufrieden. Im Hinblick auf die weitere Geschäftsentwicklung bis zum Jahresende existieren mit den umfangreichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, der sehr hohen Inflationsrate und den als Folge der Corona-Pandemie immer noch gestörten Lieferketten außergewöhnlich hohe Unsicherheiten“, hieß es in einer Mitteilung. Eine seriöse und belastbare quantitative Prognose für 2022 könne man daher nicht abgeben. In operativer Hinsicht soll der Fokus in den kommenden Monaten auf die Verbesserung der Ertragslage gelegt werden.

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