HANDBALL

Der Meister bleibt seriös

uk; 30.03.2025, 16:05 Uhr
Foto: Michael Kleinjung ---- Vor dem Anpfiff wurden die HBD-Handballerinnen vereinsintern für die errungene Meisterschaft geehrt. Eine offizielle Ehrung durch den Verband wird es nicht in der Halle geben.
HANDBALL

Der Meister bleibt seriös

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uk; 30.03.2025, 16:05 Uhr
Oberberg - Die HBD Löwen Oberberg lassen Bonn III keine Chance - Oberwiehl mit Derbydämpfer bei Gelpe/Strombach II - Das letzte Aufgebot Oberbantenberg-Wallefelds kassiert in Troisdorf eine Klatsche.

HBD Löwen Oberberg - TSV Bonn rrh. III 33:19 (17:9).

 

Sie hatten verspochen, die Saison seriös zu Ende spielen zu wollen. Und dies, obwohl die Handballerinnen der HBD Löwen Oberberg die Verbandsligameisterschaft und den Sprung in die Oberliga bekanntlich längst eingetütet haben. Der Drittvertretung der TSV Bonn rrh. machten die Spielerinnen von Dennis Herrmann am Samstagnachmittag jedenfalls unmissverständlich klar, dass sie rein gar nichts verschenken wollten und schickten die Bonnerinnen mit einer heftigen Klatsche im Gepäck zurück an den Rhein.

 

Dabei hatten die oberbergischen Löwinnen das Kräftemessen schon nach einer guten Viertelstunde entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führte man bereits 10:2, beim Gang in die Pause hieß es 17:8 für das Heimteam, das auch nach Wiederbeginn klar dominierte, sodass am Ende ein Erfolg mit 14 Treffern Differenz im Spielprotokoll stand. Interessante Notiz am Rande: Die Gastgeberinnen kassierten Mitte der zweiten Halbzeit binnen weniger Sekunden gleich drei Zeitstrafen, gestalteten die anderthalbminütige Unterzahlsituation ergebnistechnisch (2:2) aber ausgeglichen.

 

HBD Löwen: Jessy Marie Kuxdorf (10/1), Melis Tokac (9), Lina Sophie Kuxdorf (5/1), Mia Schneider (4), Emma Brand, Louise Krumm, Sophie Selter, Lisa Buerstinghaus, Sophie Angermann (je 1).

 

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HC Gelpe/Strombach II - CVJM Oberwiehl 32:17 (13:7).

 

Lena Steuck sprach nach der Partie von "einem Sieg, der in keinem Moment gefährdet war". Tatsächlich legten die HC'lerinnen ein schnelles 6:2 (10.) vor und hatten schon zu diesem Zeitpunkt alles unter Kontrolle. Umso erstaunlicher, dass sich bei den Gastgeberinnen danach eine über neunminütige Torflaute breitmachte. Erst in Minute 19 war es Julia Weber, die für das Steuck-Team zum 7:4 traf.

 

Die längere Durststrecke blieb für das Heimteam indes ohne gravierende Folgen, weil sich die Gäste in der Offensive ebenfalls extrem schwertaten. In Folge setzte sich der nun wieder effektivere HC schon bis zur Pause auf 13:7 ab und baute seinen Vorteil bis zur 48. Minute auf 24:13 aus. Und auch in den Schlussminuten änderte sich am Geschehen nichts, sodass final ein 32:17-Erfolg auf der Anzeigentafel stand.

 

Die HC-Trainerin lobte ihr Team später insbesondere dafür, dass ihre Spielerinnen nach zuvor drei Niederlagen in Serie "endlich mal wieder eine bessere Leistung gezeigt haben". CVJM-Coach Thomas Klein mochte seinem Team keine Vorwürfe machen und sah den Hauptgrund für die klare Niederlage in der großen physischen Überlegenheit des Gegners: "Wenn Zwerge gegen Riesen spielen, dann läuft es so, wie es gelaufen ist."

 

Gelpe/Strombach II: Desiree Horn (6), Johanna Heister (5), Leonie Wlodarek (5/2), Leni Ava Kapinos, Maya Lukas (je 4), Julia Weber, Lilly Renner, Annika Domnick (je 2), Mara Juli Kapinos, Ronja-Marie Wendel (je 1).

 

Oberwiehl: Yasemin Adam (6/2), Jana Kessmann (4), Sophia Janz (2), Kerstin Mertes, Rosana Sug, Maya Klein, Emily Nueckel, Franziska Weisskopf (je 1).

 

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HSV Troisdorf - SG Oberbantenberg-Wallefeld 33:15 (19:7).

 

Ein völlig verkorkster Spieltag für die Spielgemeinschaft, die schon arg dezimiert angereist war. Neun Feldspielerinnen, darunter zwei kranke Akteurinnen, bedeuteten für Jan Herhaus, dass er in der Troisdorfer Rundsporthalle nur ein Rumpfteam aufs Parkett schicken konnte. Angesichts dieser Voraussetzungen dominierte der heimische HSV das Geschehen über die kompletten 60 Minuten logischerweise souverän. "Wir konnten vorne keinen Druck entwickeln und haben auf der anderen Seite einen Gegenstoß nach dem anderen kassiert", analysierte der SG-Coach und zeigte Verständnis für seine arg dezimierte Truppe.

 

Oberbantenberg-Wallefeld: Lara Schmalenbach (6), Alessa Merten (4), Michelle Mink, Pia Kirchner (je 2), Alessa Grande (1).

 

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