HANDBALL
VfL-Schock: Köster fällt nach Knie-OP mehrere Wochen aus
Gummersbach – Der Kapitän des VfL Gummersbach wurde bereits am Samstag operiert – 'RPP - Ambulantes Therapie- und Reha-Zentrum' und AggerEnergie präsentieren die Berichterstattung über den VfL Gummersbach.
Von Peter Notbohm
Der VfL Gummersbach bleibt vom Verletzungspech verfolgt. Wie der Handball-Bundesligist am Dienstagmittag bekanntgab, wird Kapitän Julian Köster für mehrere Wochen ausfallen. Grund ist eine akute Infektion im Kniegelenk, die laut Mannschaftsarzt Dr. Jan Vonhoegen bereits am Samstag notfallmäßig im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln von ihm und Prof. Dr. Sven Shafizadeh operiert wurde.
Köster ist nach Co-Kapitän Ellidi Vidarsson bereits der zweite längerfristige Ausfall in den vergangenen Tagen. Zudem wartet der Verein sehnsüchtig auf das Comeback von Teitur Einarsson, der seit der WM-Pause mit Leistenproblemen zu kämpfen hat. Vor der Abreise zum Europapokalspiel in Melsungen (OA berichtete) hatte VfL-Cheftrainer Gudjon Valur Sigurdsson am Montag den Ausfall noch verschwiegen.
„Ich bin froh, dass unsere Ärzte die Infektion so schnell erkannt und behandelt haben. So etwas kann sonst auch ganz schnell in eine andere Richtung gehen“, sagt Sigurdsson. Alle seien überrascht und geschockt gewesen, was aus einer kleinen Wunde entstehen kann: „Julian muss jetzt vor allem gesund und richtig fit werden. Es ist gut, dass er auf dem Weg der Besserung ist und wir freuen uns, wenn er wieder zu uns stoßen kann.“
VfL-Geschäftsführer Christoph Schindler ergänzt: „Nach dem Ausfall von Edi ist das natürlich der nächste Rückschlag für uns. Gerade in der jetzigen Phase tun diese Ausfälle extrem weh. Leider bleiben wir in dieser Saison nicht verschont. Umso wichtiger ist es aber, dass andere Spieler jetzt Verantwortung übernehmen.“
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