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Solarkraftwerk auf dem Schuldach eingeweiht - 2 Tonnen CO2-Einsparung

om; 11. Jul 2003, 15:17 Uhr
Oberberg Aktuell
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Solarkraftwerk auf dem Schuldach eingeweiht - 2 Tonnen CO2-Einsparung

om; 11. Jul 2003, 15:17 Uhr
(om/11.7.2003-15:00) Reichshof-Eckenhagen - Der Verein zur Nutzung ökologisch verträglicher Energiesysteme (Nove) und die Gemeinde haben heute Morgen auf dem Dach der Gesmatschule eine neue Fotovoltaikanlage eingeweiht.

[Bilder: Oliver Mengedoht --- Bürgermeister Rolland (l.) weihte heute die Fotovoltaikanlage der Eckenhähner Gesamtschule ein.]



Der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Nove, Klaus Schweim, dankte bei der Einweihung mit Bürgermeister Gregor Rolland und einigen Schülern, die beim Bau mitgeholfen hatten, unter anderem den Eltern Lothar Gothe und Klaus Breitenbach, die den Verein auf die Idee gebracht hatten, auf dem Schulzentrum eine Solarkraftanlage zu errichten. "Wir haben einen sehr weiten Abstand zwischen den Modulen und keine Bäume, so dass die Anlage nie beschattet wird. So haben wir hoffentlich ein paar Jahre ruhe bis zur nächsten Dachsanierung."





[Am Eingang informiert eine elektronische Anzeige über die Leistung der Anlage auf dem Dach.]



In Oberberg lohne Solarkraft, bekäme man oft als Vorurteil zu hören, berichtete der Nove-Vertreter. Das stimme aber keineswegs: Obwohl in Oberberg mit durchschnittlich 1.500 Millimetern Regen doppelt so viel Nass vom Himmel falle wie im bundesdeutschen Durchschnitt, würde im Bergischen Land sogar mehr Strom aus den Anlagen geholt als anderswo.



"Das Ganze ist komplett ehrenamtlich entstanden", betonte auch Nove-Vorsitzender Manfred Blumberg. 35.000 € reine Kosten seien eigentlich geplant gewesen, aber durch viel Eigenleistung und Unterstützung der Firmen Dachdecker Miebach und Alternative Energie Oberberg sowie Spenden habe man diesen Betrag auf 27.000 € drücken können. Finanziert wurde das Projekt aus dem 100.000 Dächer-Programm des Landes und einem Auffangkredit eines hiesigen Geldinstitututs. Allein 220 Stunden Montage- und 100 Stunden Planungsarbeit stecken in der Fotovoltaikanlage.



Montiert wurden 42 Kyocera-Module mit jeweils 1,45 Mal 0,94 Meter Größe und einer Gesamtfläche von knapp 40 Quadratmetern in sechs zehn Meter langen Reihen. Durch eine erwartete Jahresleistung von 4.000 Kilowattstunden (kWh) soll eine Luftverschmutzung von 2.240 Kilogramm Kohlendioxid eingespart werden. Seit der Inbetriebnahme am 25. März wurden bereits 2.180 kWh a 45,7 Cent erwirtschaftet und laut dem Bundesumweltamt soll sich die Anlage normalerweise schon in 1,5 Jahren rentieren. Die Lebensdauer ist praktisch unbegrenzt, erklärte Blumberg, selbst nach 25 Jahren garantiere der Hersteller noch 80 Prozent Leistungsfähigkeit.





[Die Beteiligten vor den Modulen auf dem Dach der Gesamtschule.]



Dankbar wäre der gemeinnützige Verein Nove über weitere Spenden:

Konto-Nr.: 197 426

BLZ: 384 500 00 (Sparkasse Gummersbach-Bergneustadt)


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