LOKALMIX

Frei fließende Agger bleibt ihr Ziel

Red; 23.05.2022, 15:45 Uhr
Foto: privat --- Aktion für eine frei fließende Agger (v.l.): Friedrich Meyer, Wassernetz NRW Flussgebietskoordinator für die Agger, Paul Kröfges, Vertreter der Naturschutzverbände in der Aggerverbandsversammlung, und Claus Wittke, NABU Ortgruppe Engelskirchen.
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Frei fließende Agger bleibt ihr Ziel

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Red; 23.05.2022, 15:45 Uhr
Engelskirchen – Mitglieder von NABU und BUND starteten Aktion zum World Fish Migration Day – Transparent am Aggerwehr Ehrenshoven I.

Anlässlich des World Fish Migration Days am 21. Mai 2022 haben Mitglieder von NABU und BUND an der Agger ein Zeichen gesetzt. Vom Aggerwehr Ehreshoven I ließen sie ein Transparent mit dem Logo der europäischen Bewegung "Dam Removal" ("Barrieren-Rückbau") herunter. Die Forderung der Aktiven ist eine frei fließende Agger und der Rückbau der Stauanlagen. Dringend gebrauchten regenerativen Strom könne man heute günstiger mit Sonne und Wind erzeugen, sind die Beteiligten überzeugt. Vor allem – so schreibt Friedrich Meyer, Wassernetz NRW Flussgebietskoordinator für die Agger, in einer Mitteilung - sollen die belastenden Rückstaubereiche entfernt werden, damit sich wieder eine natürliche Flusslandschaft bilden könne, wie es zurzeit in Ohl-Grünscheid der Fall sei.

 

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Die Mitglieder von NABU und BUND kritisieren in der Mitteilung zum wiederholten Mal die alte Landesregierung, die es bisher nicht geschafft habe, die vom Wasserhaushaltsgesetz an der Agger herzustellenden flussökologischen Bestimmungen durchzusetzen, zum Beispiel die Festlegung der Mindestwassermenge für das alte Aggerbett an Ehrenshoven I. „Wir fordern von der neuen Landesregierung NRW als unmittelbare Maßnahme, die Bereitstellung einer ausreichenden Wassermenge für das alte Aggerbett zu verfügen.“

 

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